ErfolgsFÜHLEN – bewusstes Mindset-tuning

Hey, Freunde der Reflexion! 🙂
Heute und gestern begleitete mich die Frage „Was ist Erfolg für mich“?

Wie kann ich mich erfolgreich (oder erfolglos) fühlen, wenn ich mir meine persönlichen Erfolge gar nicht bewusst mache?
Was ist meine ganz persönliche, individuelle Messlatte – oder lasse ich mich von der allgemein gültigen Auffassung von Erfolg (negativ) beeinflussen???

So, wie Du selbst ein individuelles Wesen bist, definiert sich auch Dein persönlicher Anspruch an Erfolg – also ran an den Speck! 🙂

Bewusstsein – der Schlüssel zum Erfolg

Wir hören es überall: „Ich will glücklich sein, ich will finanziell unabhängig sein, ich will erfolgreich sein“ – doch was genau machen diese Punkte für Dich aus?

Das ist genau so, als wenn Du dem Ober im Restaurant sagst „ich will was essen“.

Ja was denn nun? 🙂 Kuchen oder Suppe, Fleischgericht oder vegan, Salat oder Burger? Deftig-würzig oder cremig-mild?

Wie häufig passiert es Dir im Leben, dass Dir jemand vorjammert, sein Leben wäre so schwer – obwohl er kerngesund ist, eine geräumige Wohnung mit Balkon hat (den er aber nicht nutzt), einen unkündbaren Job, Freunde, ein Auto – davon kann manch ein anderer nur träumen!

Was zeigt Dir das?

Mir zeigt ein solches Jammern auf hohem Niveau, dass das Gefühl bzw. die Zufriedenheit mit dem eigenen Leben etwas sehr Persönliches ist. Niemand außer Dir selbst kann einordnen, ob Du Dein Leben, Deinen Beruf, DICH als erfolgreich, zufrieden und erfüllt betrachtest (und Dich so fühlst).

Also lass uns doch jetzt mal „Butter bei die Fische“ machen!

Fragen und Gefühle – die Schlüssel zu Dir

Das obige Beispiel zeigt Dir, dass niemand anders Dich und Dein Leben/ Deine Lebensumstände als erfolgreich oder -los beurteilen kann – bzw. dass die Beurteilung anderer keinerlei Auswirkungen auf Dich haben! Nur wie Du Dich selbst fühlst, bestimmt Deine Selbsteinschätzung.

Doch was haben wir stattdessen gelernt?
Erfolg-reich ist, wer ein volles Konto hat.

  • Erfolg ist mit viel harter Arbeit verknüpft.
  • Erfolg bedeutet eine 60h-Woche.
  • Erfolg bedeutet regelmäßige Aufträge/Arbeiten

Doch entspricht das alles DEINEM Denken (und viel wichtiger FÜHLEN!) oder hast auch Du das Allgemeingültige lediglich übernommen?

Für mich persönlich bedeutet erfolgreich sein eine Melange:

  • Arbeit, die mich erfüllt und meinen Selbstausdruck in sich trägt
  • die Freiheit, mir die Arbeits-Zeiten einzuteilen
  • zu arbeiten, wo und wann ich will
  • genügend Muße für andere Unternehmungen zu haben (Work-Life-Balance)
  • meine innere, persönliche Entwicklung hin zu meinem authentischsten Selbst
  • das Gefühl des versorgt-seins zu genießen
  • mich mit mir wohl zu fühlen (Selbstannahme, Selbstwert)
  • Ängste zu überwinden/ aus der Komfortzone heraus zu treten
  • meinem inneren Flow zu folgen
  • das Gefühl zu erleben „f*cking blessed“ zu sein
  • meine Seele singen und tanzen zu spüren
  • mich lebendig zu fühlen
  • mir meiner inneren Entwicklung bewusst zu sein und zu erkennen, wie weit ich schon gekommen bin
  • meinen Mut, meine Stärke nicht nur wahr zu nehmen, sondern auch zu feiern
  • die vielen kleinen Glücksmomente und -Situationen im Leben wahr zu nehmen
  • Erfolg ist für mich auch jedes Mal, wenn ich einen Menschen inspirieren kann. Wenn ich andere dazu bewegen kann, inne zu halten und sich selbst wirklich zu reflektieren!
  • dream big
    dream big

Ich kann, will und werde Dir jetzt nicht „vorbeten“, was für Dich Erfolg zu sein hat. Sondern ich werde Dich mit Fragen dazu anleiten, Dein eigenes Erfolgsempfinden wahr zu nehmen.
Und genau DAS geht über die Gefühle, weshalb ich Dich jetzt auffordere, Dir einen Moment Zeit für Dich zu nehmen.

Um es nochmal ganz klar zu stellen: Der Weg führt nicht über das Denken und Bewerten, sondern über die Bewusstmachung Deiner verbundenen Gefühlswelt!

  • FÜHLST Du Dich glücklich in Deinen 4 Wänden? Geborgen, Sicher, gemütlich?
  • FÜHLST Du Dich dankbar, gesund zu sein? (Falls Du Dir dessen nicht bewusst bist, unterhalte Dich einmal mit jemand chronisch Krankem!)
  • Bist Du selbst chronisch krank, fühle Dich in all die gesunden Stellen Deines Körpers hinein – es gibt sie!
  • FÜHLST Du Deine Zufriedenheit, dass es Deinen Lieben gut geht?
  • FÜHLST Du Momente bei Deiner Arbeit, die Dich erfüllen? Dich glücklich machen, wo Du Dich einbringen kannst?
  • FÜHLST Du immer mal beim Austausch mit anderen tiefe Verbundenheit (ich empfinde das so, wenn ich Gleichgesinnten begegne; es ist, wie tief in sich drin zu wissen „der Mensch gehört zu meinem Tribe“).
  • FÜHLST Du das innere Glück und die steigende Energie, wenn Du Dich für das Wohl anderer einbringst? (Ich selbst habe das ganz extrem, wenn ich mit meiner Energetik mit Dritten „arbeite“ und diese dann auch direkt Veränderungen an sich fest stellen)
  • FÜHLST Du die Erfüllung beim Ausüben Deiner Hobbies/Interessen?
    FÜHLST Du den Stolz und die Dankbarkeit – ja vielleicht sogar Demut beim Blick zurück auf Deinen bisherigen Weg? Deine innere Entwicklung? Dein „Dich-nicht-unterkriegen-lassen“, Deine Zuversicht – oder den Moment, das Ruder herum geschwungen zu haben?
    (Immer wieder, wenn in mir der Gedanke hoch kommt, eine Situation sei ausweglos, denke ich an all die vielen vorherigen ähnlich bewerteten Umstände – und mache mir bewusst, dass auch diese alle sich aufgelöst haben! Das beruhigt das Gedankenkarussel und stärkt dein Vertrauen in Dich selbst ebenso wie ins Leben selbst)

Reise zurück – ein mächtiges Werkzeug!

Hilfreich hat sich für diese Bewusstmachung für Viele erwiesen, dass eine Verankerung der Gefühle mit dem Begriff „Erfolg“ extrem wirkungsvoll ist! Denn: Dein Unterbewusstsein akzeptiert Deine Gefühle als Reaktion auf Dein Denken/Bewerten einer Situation. Für Dein Unterbewusstsein ist dieses Gefühl ausgesprochen real und wird daher nicht auf den Prüfstand gestellt wie z.B. Affirmationen.
Erst, wenn damit tiefe, ehrliche Gefühle verbunden sind, haben diese Änderungen oder auch Bewusst-machungen Aussicht auf Erfolg!

Darum geh auf Deine ganz persönliche Zeitreise: Geh in Deinem Leben zurück zu Punkten, in denen Du Dich genau SO gefühlt hast, wie es für Dein einzigartiges Erfolgsdenken stimmig war!

  • Momente, in denen Du Deinen inneren Schweinehund überwunden hast
  • Momente, als die innere Last z.B. nach einer Prüfungssituation abfiel
  • Momente, die das „Ankommen“ wiederspiegeln, an einem Ziel auf das Du hingearbeitet hast
  • Momente, in denen Du Dich zutiefst versorgt und sicher gefühlt hast

Geh in all diese Momente hinein. Versuch sie so detailliert wie möglich vor Deinem geistigen Auge lebendig werden zu lassen! Was hattest Du an, wie war das Wetter? Kannst Du vielleicht sogar die Temperatur spüren, die Sonnenstrahlen oder den Regen? Wo war das, wer war dabei? Erinnerst Du Dich an den Klang der Stimmen, wie sich die Blicke anfühlten? Und so hole das damit verbundene Gefühl so plastisch wie nur möglich in Dein Bewusstsein.

Gefühlsspeicher Unterbewusstsein

Das Coole ist hier nämlich, dass unser Unterbewusstsein keines dieser Gefühle vergißt. Weder die Positiven noch die Negativen – nur leider sind wir so erzogen worden, verstärkt auf die Negativen zu achten (um zu Optimieren). Dabei hilft uns ein neuer Fokus auf die Positiven viel besser und weiter im Leben!
Das hat auch nichts mit „rosaroter Brille“ zu tun. Denn: Diese Momente waren wahrhaftig! Gib ihnen ihren Wert zurück und genieße es, Dich in diesen Gefühlen zu baden! Tauche wirklich tief in sie ein!

Erfolg Mindset-Tuning
Erfolg Mindset-Tuning

Erfolgreiches Ankern

Dieser Begriff kommt aus dem NLP (neurolinguistisches Programmieren) und funktioniert nochmal so gut mit Gefühlen. Weil Gefühle untrüglich und unbestechlich sind.

Ich rede nicht von den Emotionen, die von unserem limbischen System gesandt und von dort gesteuert werden, da liegt eine ganz große Unterscheidung vor!
Das würde jedoch hier den Rahmen sprengen, falls Ihr dazu mehr lesen möchtet, bitte ich Euch um Eure Kommentare!

Erfolgreiches Ankern bedeutet, diese Reise in die passenden Gefühle für mindestens 21 Tage konstant und täglich anzutreten. Ergänze diese Reise damit, dass Du z.B. einen ganz bestimmten Finger oder auch Gegenstand (bei mir ist es mein Lieblingsring) einige Momente lang drückst, wenn Du tief in diesem selbst-definierten Erfolgs-Gefühl bist!

Vorteile erfolgreichen Ankerns

Wenn Du Dir EINES in Deinem Leben wert sein solltest, dann ist es das konsequente Umsetzen dieser Strategie. Dein tägliches Gefühlsbad zu nehmen tut nicht nur gut, spendet frische Energie und verbessert Deine Stimmung, es hat auch dauerhaft positive Auswirkungen auf die Außenwelt. Glaub es oder lass es, doch empfehle ich Dir zumindest den „What if…?“ Gedanken anzunehmen.

Was sollte denn schon passieren? Außer dass sich Dein Leben verändert, Deine Stimmung verbessert, Du mehr Energie hast – was an Negativem könnte mit dieser Vorgehensweise passieren? Richtig: NICHTS! 🙂

Doch wenn Du Dich selbst achtsam beobachtest und vor allem Deine Lebensumstände, wird Dir auffallen, wie vieles davon schon in Dein Erfolgs-Bild passt. Wo Du schon auf einem guten Weg bist – oder sogar schon Dein selbst gesetztes Ziel erreicht hast! 🙂

ErfolgsFÜHLEN
ErfolgsFÜHLEN

Feiere Dich!

Das ist einer der wichtigsten Punkte! Feiere Dich, Dein Dran-Bleiben, Dein bewusstes Umsetzen und Darauf-hin-Arbeiten! Feiere die klitzekleinsten Erfolge ebenso wie die großen Meilensteine!

Klopfe Dir selbst auf die Schultern und sprich es ruhig auch laut aus: Ich bin stolz auf Dich! Toll, was Du alles schon erreicht hast! Schau mal, wie weit Du schon gekommen bist! ❤

Und wenn Du magst, träume dann groß. Nimm den „What if…?“-Ansatz und horche in Dich hinein, welche Dinge/Umstände mit Deinem neuen Erfolgsdenken und ErfolgsFÜHLEN jetzt auf einmal erreichbar erscheinen – die Du zuvor niemals für möglich gehalten hättest!

Wir sehen uns auf der Gewinnerstraße! 🙂

P.S.: Falls Du Unterstützung bei der Auflösung unbewusster Blockaden benötigst, schicke mir eine Nachricht! 🙂
P.P.S: Ich überlege, begleitend zu diesem Reset des ErfolgsFÜHLENs als 21 Tage Challenge eine tägliche Erinnerungs-Mail zu gestalten. Sie wird Dir helfen, am Ball zu bleiben, weitere Zeitreisen Dir zu gestalten und Gedankenanstöße zur Veränderung Deines ErfolgsFÜHLENs zu liefern. Bitte hinterlasse mir in den Kommentaren, ob Du diese Begleitung gerne wahr nehmen würdest. Ich danke Dir!

 

 

 

 

 

Angst? Nee, ich doch nicht :-)

Aktuell geht es in meinem Leben ziemlich drunter und drüber – und da bin ich schnell versucht zu sagen „Angst? Nee, ich doch nicht“ 🙂
Doch ich erlebe gerade (sei es die aktuelle Energetik, Umgang mit anderen oder die Entwicklung von beruflichen Projekten), dass dort viele Veränderungen nicht zu meiner inneren Energetik passen, zu meinen Glücksgefühlen, meinem inneren Brennen.
Also habe ich mal ganz tief hin geschaut – und „rechne“ mit mir selber ab… Weiterlesen

„Pappsatt“ vom Leben? – Erfülltes Dasein

Ja wie passt denn das – „Pappsatt“ vom Leben? Hier bei uns wird pappsatt meist in negativer Hinsicht verwandt. Nö, ich will Worten zumindest Neutralität zurück geben – wenn nicht sogar Positivität! 🙂 Doch wenn ich genau genommen schon ein Leben führe, wie ich es mir vorstelle, was genau ist es, was da noch fehlt? Ich spüre ja, dass da noch ein großes Puzzleteilchen fehlt? Weiterlesen

Geh Deinen Weg (Teil 14) – von Zusammenbruch und Neuanfang

Schon lange ist eine Fortsetzung von „Geh Deinen Weg (Teil 14)“ überfällig, und genau darum habe ich so lange mit diesem Teil gehadert.

Was schreibe ich über meine Zeit in der Playa Cabria an Toms Seite? Über den Untergang der Liebe – falls es das überhaupt war; über Versprechungen von „Auffangen und gemeinsam etwas starten“ über tatsächlichem Aufgefangen-werden von Freunden – die sich anschließend ebenfalls als Teufel entpuppten? Was ich darüber schonungslos preis gebe, und wie sich mein Leben und ich selbst mich dadurch verändert habe, liest Du hier. Weiterlesen

Steine im Weg

Genau DAS habe ich auch erlebt – gerade in den letzten Jahren, seit ich meinem eigenen inneren Song folge. Und je mehr jemand anders mich in seinem Leben haben wollte, umso manipulativer hat derjenige das versucht.
Es ist nur nicht einfach gewesen, diesem Grad zwischen „ich analysiere und therapiere hier die Spiegelung von etwas Ungelösten in mir selbst“ und „gesunde Grenzen setzen“ und angebrachte Eigenliebe leben.

Mein Credo: Wenn wir alle uns auf unserem eigenen Weg in Empathie begegnen würden, bräuchten wir keinerlei andere Regeln oder Gesetze!
Das ist die Art von zwischenmenschlichem Umgang, auf die ich hinarbeite. Begegne Dir selbst und anderen in Wertschätzung und (Selbst-)Achtung. Du bist nicht zum Funktionieren da!
Follow your inner song ❤

Die sieben Meere

Zwei Sätze, die ich gestern auf Facebook las, gingen mir heute immer wieder durch den Kopf:

„Die Leute sagten mir, ich ginge den falschen Weg. Dabei hatten sie nur niemals verstanden, dass ich begann, meinen eigenen Weg zu gehen.“

Dabei hatten sie nur nicht verstanden…

Die Gefühle, die sich einstellten, hatten damit wenig zu tun. Ich spürte so etwas wie Ärger. Sie haben es nicht verstanden. Und auf einmal kam mir der Gedanke: Vielleicht haben sie es ja sehr wohl verstanden. Sie wollten es nur nicht.

Was ist daran so schlimm, wenn jemand beginnt, seinen eigenen Weg zu gehen? Nun, er steht nicht mehr zur Verfügung. „Ich konnte auf dich nicht zugreifen“, warf mir einmal jemand vor, der gern mein Chef gewesen wäre. Und es war ein wenig wie in dieser Nacht. Allerdings spürte ich damals keinen Ärger. Nur ein vages, ungutes Gefühl: Irgendetwas ist faul.

Ich erinnere mich, dass…

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Guck hin! – achtsam Fühlen statt Funktionieren

Die jetzige Phase, in der wir uns befinden, hat es wirklich in sich: Nie habe ich mehr Menschen um mich herum erlebt, die innerlich so fürchterlich zerrissen sind. In deren Augen ich einen Schmerz erkenne, der scheinbar nicht gestillt werden kann.
Im unsteten Blick erkenne ich die alten Kompensations-Muster:

Ich muss nur noch etwas besser funktionieren, mehr leisten/haben, dann werde ich glücklicher, zufriedener, gesünder (was-auch-immer) sein.

Doch dieses Muster hat ausgedient. Die innere Stimme wird immer lauter; die innere Leere brüllt uns an.
Sie lässt sich nicht mehr wegschieben durch Ablenkungen wie TV, Alkohol, Konsum und Co.!

Du bist KEIN Roboter!

Uns wurde Zeit unseres Lebens eingetrichtert, dass wir uns nur noch mehr anstrengen müssten, wenn wir unzufrieden sind. Wunschgemäß funktionieren müssen, um Anerkennung, gute Noten, elterliche Zuneigung und Akzeptanz von Freunden oder Gesellschaft zu erhalten.

Kurzfristige Erfolge haben die beginnende Leere (ich nenne es „des sich-verbiegen-müssens“) in uns besänftigen können. Lauter kleine Häppchen Besänftigung; die neuen Schuhe, das neue Handy, Auto, Beförderung – doch schneller als sie gekommen sind, ist dieses positive Gefühl auch schon wieder vorbei.

Denk an ein Baby, das ganz ehrlich und pur seine Bedürfnisse fühlt – und lautstark mitteilt.
Dann zeigt ihm die Erziehung, wie es „gewünscht“ ist. Lieb, nett, angepasst – ansonsten gibt’s Ärger, schlechte Noten, Ablehnung.
Und schon beginnt es, seine eigenen Bedürfnisse zu überspielen, manche sogar abzulehnen. Zumindest läuft dieses „Spiel“ in unserer westlichen Welt oft genug so ab…

Lebensqualität
Lebensqualität

Was bleibt, ist die Leere

Immer mehr werden sich allerdings klar darüber, dass die Bedürfnisse von Körper und Seele/Innenleben sich nicht mehr totschweigen lassen.

Nur: sie zu verstehen oder interpretieren zu können, haben wir oftmals völlig verlernt!

Zurück bleibt lediglich ein unterschwelliges Unbehagen, das wir mit Oberflächlichkeiten und Ablenkungen zu stillen versuchen. Und die Industrie macht kräftig mit: TV, Internet, Werbe- und Kaufangebote allerorts, Konzerte, Theater, Kneipen…

HÖR HIN! FÜHL HIN!

Es will wahr genommen werden, Dein Innerstes. Ebenso wie Deine körperlichen Bedürfnisse.

Und das kann trainiert werden, so wie ein kleines Kind sprechen und laufen lernt. Auch wenn es dabei immer wieder mal hin fällt oder strauchelt, irgendwann läuft es.

Achtsamkeit
Achtsamkeit

Achtsamkeit – der Weg zu Dir

Der Weg zum Spüren ist so einfach wie schwer: Achtsamkeit.

Viel wird über sie geschrieben – oft (leider?) in dermaßen esoterischem Kontext, dass besonders viele Männer nichts davon hören wollen – geschweige denn sich Gedanken darüber machen, was genau denn da gemeint ist.

Doch das ist Blödsinn!
Es geht einfach nur um Deine unverfälschte Wahrnehmung Deiner selbst. Und genau dieses „einfach“ ist für Viele alles andere als leicht.

Selbst Hunger, Durst, Müdigkeit, Erschöpfung rechtzeitig wahr zu nehmen, haben viele von uns verlernt:

  • Ist Deine Kehle trocken, BIST Du bereits dehydriert
  • Knurrt Dein Magen, BIST Du bereits ausgehungert
  • Fallen Dir die Augen zu, BIST Du bereits übermüdet

Das gilt auch umgekehrt:

  • Begeisterung – wie GROSS muss heute der Impuls dafür sein?
  • Lautstärke – ab wie viel Dezibel wird’s unangenehm?
  • Schmerz, Krankheit – ab WANN kannst Du es nicht mehr ignorieren?
  • Fühlst Du Sättigung, bist Du erwiesenermaßen schon seit einigen Momenten satt.
    Diese „Meldung“ wird verzögert an das Gehirn weiter gegeben – und in Zeiten, wo wir eher schlingen als essen, hat bereits viel mehr Nahrung als nötig unsere Kehle passiert
  • Apropos Essen – Essen? Nein, herunter schlingen. Und dabei gefühlte 1000 andere Dinge tun.

Erinnerst Du Dich?

…konkret an alles, was Du heute zu Dir genommen hast? Jeden Schoko-Riegel, jeden einzelnen Bissen Brot, Müsli, Mahlzeit?

Erinnerst Du Dich an den Geschmack, die Konsistenz? Könntest Du die Gewürze und Zutaten identifizieren? (Mach da mal ein Spiel draus…) Erinnerst Du Dich an Dein Tempo, Deine Gedanken, gleichzeitige Aktionen? (TV gucken, Zeitung lesen, Facebook checken…)

Überstimulation macht krank

Wenn Du Dir die ersten Punkte des vorherigen Absatzes ansiehst, wirst Du vermutlich feststellen, dass Du diese Dinge tatsächlich erst bemerkst, wenn es ein ZUVIEL davon gibt.

Woran liegt das?

Warum können wir nicht mehr „gesund“ wahrnehmen?

Meiner Ansicht nach gibt es da verschiedene Einflüsse:

  • das Hamsterrad meiner Gedanken
  • die endlos lange To-Do-Liste
  • Multimediale Informationsflut im Sekundentakt
  • Stress, Hetze
  • Überwürzte Speisen, übersteuerte Bässe, Übermaß an „Input“

Wir sind abgestumpft

All diese Punkte haben uns abstumpfen lassen – und ganz ehrlich? Das ist ein verständlicher Mechanismus des Menschen. Ansonsten würden wir verrückt werden, oder aggressiv oder, oder, oder. Es ist ein Schutzmechanismus – der uns aber nicht gut tut.
Besser ist es, sich immer wieder zwischendurch kurz auf sich selbst zu besinnen.

How to – kleine Übung

Es braucht etwas Übung und Wiederholung, um sich selbst wieder wahr zu nehmen, aber es geht:

Stell Dir einen Alarm; bestenfalls stündlich oder im 3h-Rhythmus. Blende alle Ablenkungen aus oder schalte sie ab. Schließe die Augen und konzentriere Dich NUR darauf, gaaaanz tief ein zu atmen. Halte Deinen Atem kurz, bevor Du ebenso tief aus atmest – und wieder kurz hältst.
Das machst Du 3-5 Mal.

Nun nimm Dich wahr. (Nicht lachen, sieht ja keiner 😀 )

  • Wie fühlt es sich an, wo Du sitzt/stehst?
  • Wie warm/kalt ist die Umgebung?
  • Welche Geräusche nimmst Du wahr?
  • Kannst Du Dein Herz schlagen spüren?
  • In welcher Stimmung bist Du?
  • In welcher wärst Du gern?
  • Welche Erinnerung, welcher Song schafft es, Dich in diese Stimmung zu versetzen?
    (okay, dieser Schritt ist schon für Fortgeschrittene, erst Mal reichen die anderen Fragen aus)

Wenn Du dieses „In-Dich-Hinein-Fühlen regelmäßig machst, wirst Du auch Deine Bedürfnisse, egal ob körperlicher oder innerer Natur, besser und eher wahr nehmen können.

Speziell an die Männer

Diesen Absatz möchte ich gern speziell an die Männer richten, es dürfen sich aber alle gerne darin wieder finden! 🙂

Viele, die ich kenne, wurden als „typischer Junge“ erzogen.
„Indianer kennt keinen Schmerz“, „starkes Geschlecht“, „Ernährer der Familie“ usw.

Das baut nicht nur eine Menge an (Erwartungs-)Druck von außen (Gesellschaft, Familie, Freunde) auf, sondern auch als Anspruch an sich selbst.

Was wäre, wenn Du einfach Dir selbst mal zu gestehst, dass es Dir zuviel wird?
Deinem Auto gönnst Du den Check-up und Ölwechsel – aber Dir selbst nicht DIE Erholung/Regeneration, die Du benötigst – als ob Dein Wagen nur mit Benzin fahren würde (oder mit Wasser).
Du bist – unabhängig von Deinem Geschlecht – ein Mensch. „Unverdorben“ betrachtet ein emotionales, soziales Wesen.

Du hegst aber den Anspruch an Dich selbst, IMMER stark sein zu müssen, NIE Schwäche spüren, geschweige denn zeigen zu dürfen. Du hast den Glauben übernommen, Gefühle und Sensibilität zu zeigen, zeuge von Schwäche.

So hast Du einen fetten Knoten geknüpft, deckelst Deine Gefühle, verdrängst Deine Ängste und spielst den (Erwartungs-)Druck herunter.

Als Mensch handelst Du damit wider Dein Naturell.
Zwing einen Fluss in ein festes Bett, und er wird immer wieder bei Hochwasser über die Ufer treten!

Nicht anders ist es bei Dir, mit Überdruck, zu viel an Ängsten, Gefühlen, Eindrücken.
Deckeln funktioniert eine Zeit lang, wie bei einem Schnellkochtopf. Irgendwann geht er hoch!

Und dann rastest Du aus, oder wirst krank, depressiv, aggressiv, Burnout – was auch immer.

Was, wenn Du jetzt einfach mal nur für Dich, ganz heimlich, akzeptierst, dass Du als Mensch diese Regungen hast? Diese Bedürfnisse, Gefühle, Impulse?

(Ich wiederhole mich gerne: Es sieht keiner, erlaub es Dir doch einfach mal!)

Und dann MACH doch einfach mal die Übung zum „Hineinfühlen“.
Starte am Besten im Feierabend oder am Wochenende. Schaff Dir Allein-Zeit.
Und wenn Du es Dir ernsthaft erlauben kannst, wirst Du Dir ehrlicher begegnen als jemals zuvor.

Warning: Vulkanausbruch

Ehrlicher Weise möchte ich Dich allerdings auch darauf vorbereiten, was passieren kann:

Je länger Du all Deine Emotionen und Bedürfnisse „gedeckelt“ hast, umso stärker könnten sie heraus brechen.
Das kann im ersten Moment überfordernd wirken, übermächtig, schmerzhaft.
Bitte bleib ruhig. Atme ruhig und tief. Konzentriere Dich immer wieder auf die Atmung und guck/fühle nur hin – ohne (Be-)Wertung.
Vielleicht magst Du Dir Notizen machen zu dem, was da hoch kommt.
Versagensängste, Zukunftsängste, Verlustängste, Kindheitsschmerz, Verlustschmerz, gekränkte Eitelkeit – alles ist in Ordnung.
Lass es kommen mit dem Bewusstsein, dass es dann auch wieder weiter ziehen kann – sofern Du es nicht fest hältst und ewig um diesen Punkt herum zirkelst.

Authentizität
Authentizität

Perspektivänderung

Nein, viele dieser Dinge, die da „hoch“ kommen, fühlen sich alles andere als toll an, sagst Du? Befürchtest Du schon vorher?

Doch genau HIER liegt Deine Chance: Dein Potenzial, eine andere Sichtweise einzunehmen.

  • Versagensangst? Es gibt mehr als nur einen Weg, eine Herangehensweise, was sind Deine Stärken? Was hast Du unter widrigen Umständen in der Vergangenheit schon erreicht? Schau, wie weit Du schon gekommen bist!
  • Verlustangst? Was könntest Du tun, um XYZ zu (be-)halten? Könnte es aber auch sein, dass Du die Wichtigkeit überschätzt? Geht Dein Leben ohne XYZ nicht weiter???
  • Verlustschmerz? Was nicht gepasst hat, hat seinen Grund. Was ist Dir wichtig, was hast Du dazu getan, dass „es“ nicht mehr da ist? Erkenne Deine (Mit-)Verantwortung
  • Erfolgsdruck? Wer macht diesen? Konzentriere Dich auf die Ergebnisse, die Du erzielen willst und breche sie in kleine, machbare Teilabschnitte herunter
  • Und vor allem: Sei NETT zu Dir selbst! Unser schlimmster Kritiker sitzt immer noch in unserem eigenen Kopf – aber auch den kannst Du mit mehr Achtsamkeit/ achtsamen Umgang leiser stellen oder regulieren. Kritik kann, darf, nein: SOLL bitte immer konstruktiv formuliert werden – tu so, als wärst Du selbst Dein bester Freund!

Für alles gilt dabei: Persönliches und charakterliches Wachstum findet seltenst in Phasen statt, in denen es uns gut geht. Die „blöden“ Phasen und Katastrophen fordern uns heraus. Rückblickend betrachtet kannst Du normalerweise jeder Scheiß-Zeit oder -Entwicklung auch etwas Positives abgewinnen. Und wenn es das Erkennen Deiner Stärke ist, das Entdecken Deiner Kreativität – whatsoever.

Ohne die Kack-Zeiten wärst Du nicht der, der Du jetzt bist.

So, und jetzt find‘ Dich einfach mal gut; fühl Dich wohl mit Dir und freu Dich, dass Du Dich hast! 😀

 

 

Romantik und Quantenphysik -verträgt sich das?

Update von heute: Zu diesen Gedanken dazugehörige Ausführungen und Links folgen unter dem eigentlichen Artikel.

Hey Freunde, ich guck gerade einen Film.

Nee, TV hab ich schon lange raus geworfen, ich gucke über Internet. Vimeo, Youtube – eben was ich will und wann ich will.

Dazu muss ich vorweg sagen, dass ich heute ’ne Menge Videos über Quantenphysik geschaut habe – und nun sitz ich hier mit so ’ner Art Liebeskummer und frage mich: Passen Quantenphysik und Liebe/ Liebeskummer zusammen?

Das Eine wird mit Wissenschaft verknüpft, das andere mit rosa Glitter und Herzschmerz.

Doch echt mal: Ist das wahr???

Authentische Liebe
Authentische Liebe

 

Unsere Emotionen bewirken ’ne Menge im Außen, sind wir gut drauf, gehen wir offener auf andere zu als wenn wir verletzt sind.

Unsere Gedanken bzw. Be- und Verurteilungen steuern unsere Gefühle – was wiederum zur Ausschüttung unterschiedlicher Hormone/Botenstoffe führt.
Von Oxytozin, Dopamin, Serotonin in positiven Fällen bis Adrenalin und Cortisol in negativen Zusammenhängen.
Auf diese Weise verändern sich Gehirnströme ebenso wie Herzströme – alles messbar, auch wenn „Gefühle“ nicht wirklich greifbar sind – ihre Auswirkungen sind es.

Mittlerweile ist sogar bekannt, dass glückliche Menschen ein Pheromon produzieren, dass andere wahrnehmen können – Glück also als das perfekte Parfüm…

Also: Raus aus dem „warum, weshalb“. Vielleicht war es einfach  nur eine Lektion, vielleicht eine Challenge, zu gehen, wenn Dein Selbstwertgefühl wichtiger ist als das Potential (das immer weiter weg ins Universum eintaucht) der Beziehung?

Warum bin ich denn hier? Ich meine: Nix in der Natur, in der Welt ist ohne Grund.
Alles ist in perfekter Balance, auch in meinem Körper: Herzschlag, Zellteilung, Atmung – naja, sofern ich ausgewogen lebe. Nicht anders ist es in der Natur: Die Ausgewogenheit wäre da, wenn der Mensch nicht immer so schrecklich unausgewogen eingreifen würde. Die Ausgewogenheit ist auch im Kosmos vorhanden; die Bahnen der Planeten, der Abstand der Sonne zur Erde – wäre das nur ein kleines bisschen anders, wäre die Erde kein Ort für Leben.

Also werde ich auch irgendwie meinen Platz haben. Claro. Soweit versteh ich das. Und dass mir Situationen passieren, die mir gut tun oder weh tun( was wiederum meine eigene Bewertung ist), das hab ich auch verstanden.

Meine Ansammlung von Atomen, Ionen, Neuronen, Positronen und was weiß ich noch alles wird, wann immer es passend ist, in Resonanz oder Wechselwirkung zu anderen Anhäufungen gehen. Ob es nun Menschen, Tiere, Pflanzen, Umwelt sein wird, nur allein schon durch mein Sein, meine Aktionen, Gedanken, Worte, meinen Konsum beeinflusse ich die Welt.

Ich hab das Gefühl, ich hab gerade was ganz Großes gelernt:

Ich bin hier, um zu fühlen. Um zu erleben- Sinne, die ich als „reine Energie „(sorry, for that, aber das sind wir zu 99,999999999%) niemals erleben könnte.

Diesen Rollercoaster called life zu genießen – nicht zu fürchten.

ALLES will ich erleben, die Schmerzen, den Jubel, die inneren Purzelbäume, die Liebe.

Aber hey, wäre ja einfach, wenn das Leben einfach  nur ein gebuchter Trip wäre, wo man auch reklamieren kann.

Nee, das ist wie in diesem Film mit Schwarzenegger, dieses Endzeit-Drama, wo es keinen Ausweg gibt.
Aber WIE Du es angehst, wie kreativ Du wirst, um das für Dich bestmögliche Ergebnis rauszukitzeln, das liegt an Dir – oder gerade jetzt eben an mir.

Quantenphysik und Romantik – oder Liebe ist für mich das Normalste der Welt:
Ich SPÜRE eher, mir wem ich klar komme oder mit wem nicht. Wie oft habe ich etwas ausgesprochen, was mein Partner kurz zuvor gedacht oder gefühlt hat, oder umgekehrt.

Wie häufig bekomme ich Feedback, dass meine Gedankengänge bei jemand anderem eine grandiose Neu-Positionierung ausgelöst haben – und sein anderer Blickwinkel seine Welt und sein Handeln verändert hat.

Genau DARUM geht es: Erkennen wir unsere Verbindung und nutzen wir diese Herausforderungen, um zu wachsen. Diese Menschen kommen nicht ohne Grund in unser Leben.

Mal sind es (irdische) Arsch-Engel, mal Supporter.

Doch immer ist es ein Wechselspiel, und wir geben während des Lernens unglaublich viel zurück. Sofern der Gegenpart sich öffnet, bereit ist, zu wachsen und sich zu entfalten, kann das wundervoll bereichernd für beide Seiten sein.

Es lässt sich nicht mit Euros bewerten. Es ist viel wertvoller, aber nicht Viele erkennen es…

Wenn Du das hier gelesen hast, und in eine ähnliche Situation kommst: Erinnere Dich bitte!

Es ist für Dich immer auch eine Riesen-Chance, Dein echtestes Selbst zu entwickeln, in einem Rahmen von Liebe und Akzeptanz. Sei mutig! Tritt ein!

 

Quantenphysik und Romantik; Hilfreiche Links zur (indirekten) Messung von Gefühlen bzw. durch diese ausgelösten Botenstoffe:

Romantik/Liebe/positive Gefühle → Ausschüttung von Oxytozin

lt. Neurochemie soziales Bindungshormon

https://de.wikipedia.org/wiki/Oxytocin

Wikipedia: Verliebt-sein:

Verliebt sich ein Mensch, so sorgen verschiedene Botenstoffe für Euphorie (Dopamin), Aufregung (Adrenalin), rauschartige Glücksgefühle und tiefes Wohlbefinden (Endorphin und Cortisol) sowie erhöhte sexuelle Lust (Testosteron sinkt bei Männern, steigt bei Frauen). Umgekehrt können Momente, in denen man nicht mit der geliebten Person zusammen ist, als sehr schmerzlich bis hin zur Verzweiflung empfunden werden. Auch Sexualduftstoffe (Pheromone) werden vermehrt abgegeben. Hingegen sinkt der Serotoninspiegel stark ab, wodurch der Zustand der Verliebtheit in diesem Punkt eine Ähnlichkeit mit vielen psychischen Krankheiten aufweist. Das trägt dazu bei, dass Verliebte sich zeitweise in einem Zustand der „Unzurechnungsfähigkeit“ befinden können, sich dabei zu irrationalen Handlungen hinreißen lassen und Hemmschwellen abbauen. Nach einiger Zeit (wenige Monate) gewöhnt sich der Körper an diese Dosen und ganz allmählich (laut WHO maximal nach 24 bis 36 Monaten) beendet das Gehirn diesen sensorischen „Rauschzustand“.

Dass Gefühle und Gedanken/Beurteilungen zusammen hängen und unterschiedliche Aktionen im Körper auslösen, erforscht die Neurobiologie oder auch Molekularbiologie.
http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/GEHIRN/Gehirn-Bildgebende-Verfahren.shtml

Wir als Menschen, bestehend aus Atomen (auf Quarks und Higgs-Teilchen will ich hier jetzt gar nicht näher eingehen), sind umgeben von einem meßbaren Feld, ähnlich dem Magnetfeld aus dem Physikunterricht.

Bereits im Jahr 1777 konnte der deutsche Physiker G. Lichtenberg eigentlich nur zufällig entdecken, dass Gegenstände in einem starken elektrischen Feld anfangen können zu leuchten. J. Narkevitch-Jodko, de Moura, Nikola Tesla und weitere zahlreiche Forscher und Erfinder beschäftigten sich sehr stark mit diesem interessanten Phänomen. Das russische Ehepaar Semyon und Valentine Kirlian machte in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts dieses geheimnisvolle Leuchten weltweit bekannt. Dieser Effekt wurde auf Fotoplatten oder Fotopapier aufgenommen (Kirlian-Fotografie). (https://denkeandersblog.wordpress.com/2015/12/10/das-menschliche-energiefeld-wird-sichtbar/)

Durch Magnetresonanz-Tomographie und Impendanz-Tomographie ist messbar klar gestellt, dass der menschliche Körper leitfähig ist, je mehr ungebundene Ionen (Blut z.B.) umso besser.
Alles, was leitet, führt zwangsläufig eine gewisse Bewegungs-/Strömungsenergie.

https://de.wikipedia.org/wiki/Elektrische_Impedanz-Tomografie

Überall, wo ein Prozess vor sich geht, entsteht „Arbeit“. Sei es Zellteilung, Nährstoff-Versorgung, Ausschüttung von Hormonen/Botenstoffen – all das sind Prozesse, die Energie benötigen. (https://de.wikipedia.org/wiki/Botenstoff)
(S. Wikipedia: Eine Zufuhr von Energie ist unter anderem nötig, um einen Körper zu beschleunigen oder ihn entgegen einer Kraft zu bewegen, um eine Substanz zu erwärmen, ein Gas zusammenzudrücken, elektrischen Strom fließen zu lassen oder elektromagnetische Wellen abzustrahlen, sowie um im leeren Raum materielle Teilchen entstehen zu lassen. Lebewesen benötigen Energie, um leben zu können. Energie benötigt man auch für den Betrieb von Computersystemen, für Telekommunikation und für jegliche wirtschaftliche Produktion.[1] )

Es gibt ein fundamentales physikalisches Gesetz, das Ampèrsche Gesetz, dass besagt: Wenn Strom durch Leiter wie Drähte oder lebende Gewebe fließt, erzeugt er ein ihm proportionales Magnetfeld in seiner Umgebung.
Da lebende Gewebe Elektrizität leiten, folgt daraus – den klassischen physikalischen Gesetzen folgend – dass die Ströme vom Herz, anderen Muskeln, vom Gehirn und anderen Nerven zwangsläufig magnetische Felder im Umfeld des Körpers erzeugen. Diese nennt man biomagnetische Felder.
Das biomagnetische Feld vom Herz wurde erstmals 1963 in Syracuse, New York mit zwei Spulen gemessen, die jeweils zwei Millionen Drahtwindungen hatten. (Siehe Abb. 1A)

Etwa zu der Zeit, als diese Messungen gemacht wurden, gab es eine Entdeckung in Cambridge, England, welche die Messungen des biomagnetischen Feldes revolutionierte und ein Jahrzehnt später Brian Josephson zum Nobelpreis verhalf. Josephsons Entdeckung führte zu der Entwicklung eines sehr empfindlichen Magnetometers, SQUID genannt. (Supraleitende Quanteninterferenzeinheit) Diese Apparate werden nun weltweit in medizinischen Laboren verwendet, um das menschliche Energiefeld zu untersuchen. Abbildung 1B zeigt den Basis-Aufbau eines SQUID-Magnetometers.

Schon allein unsere Körpertemperatur erhalten benötigt Energie und entsprechende Ressourcen.
Da „funktionieren“ wir nicht anders als ein Auto – das ohne Sprit nun mal nicht fährt.

Willkommen im Bereich der Biokybernetik! 🙂

Wer sich zu sehr auf die bestehende Physik beschränkt, übersieht Folgendes:

Die Erde wäre immer noch eine Scheibe und wir würden in Höhlen am Lagerfeuer sitzen, wenn nicht eine Menge Leute „What if…?“ gedacht und vorherrschendes „Wissen“ infrage gestellt hätten.

Ganz davon abgesehen ist längst bekannt, dass unsere Wahrnehmung sehr begrenzt ist.
Sei es im Sehen (Ultraviolett usw.) oder Hören (Ultraschall…) – warum sollte also unsere Wahrnehmung tatsächlich NUR auf unsere bisher bekannten Sinne begrenzt sein?

Wissenschaftliche Experimente zeigen messbar, dass Pflanzen z.B. untereinander kommunizieren, sogar Angstreaktionen zeigen, wenn man ihren Blättern z.B. mit Feuer zu nahe kommt.

https://web.archive.org/web/20121128154659/http://www.uni-stuttgart.de/philo/fileadmin/doc/pdf/gottschalk/kirlian.html

Gemessen werden kann das ganz ohne großes Brimborium:

http://www.kids-and-science.de/experimente-fuer-kinder/detailansicht/datum/2009/08/10/elektrische-felder-des-menschlichen-koerpers-messen.html

Ausserordentlich interessant finde ich in diesem Zusammenhang auch folgende Aussage eines Wissenschaftlers, der sich 20 Jahre lang mit Zellbiologie und Biophysik beschäftigt hat und eine „Brücke“ zwischen Reiki und Wissenschaft gefunden hat:

Komplementäre Medizin in wissenschaftliche Forschung zu integrieren, ist eine ungemein aufregende Bemühung. Mein erster Fokus war nicht, was die Wissenschaft den Anwendern beibringen kann, sondern was Wissenschaft von ihnen lernen kann. Später fand ich heraus, dass die Wissenschaft den Anwendern helfen kann, ein besseres Verständnis ihrer Arbeit zu entwickeln, z.B. ihrer Wirkungen auf der Ebene von Zellen und Molekülen. Während wir dieses Thema behandeln, bin ich mir sicher, dass Sie sehen werden, dass Reiki und andere Methoden nicht die Gesetze der Physik verletzen. Obwohl wir offensichtlich viel zu lernen haben, beginnen wir, logische Erklärungen und testbare Hypothesen dieser Methoden zu entwickeln, was das Kennzeichen guter Wissenschaft ist. Das Testen dieser Hypothesen ist eine der aufschlussreichsten und aufregendsten Forschungsreihen, die ich jemals erlebt habe.
Sie werden sehen, dass ich mich auf magnetische und biomagnetische Felder konzentriere. Das liegt daran, dass wir viel über diese Felder wissen und sie einfach zu messen sind. Das heißt nicht, dass wir andere Energieformen von der Recherche ausschließen. Der Körper sendet auch Licht, Klang, Hitze und elektromagnetische Felder aus – darüber hinaus hat er ein Gravitationsfeld.

http://www.rei-ki.info/hintergrundwissen-reiki-und-wissenschaft/wissenschaft-und-das-menschliche-energiefeld/all/1/

 

So, und nun sind WIR wieder dran: Das zu reflektieren, uns und unsere Sinneswahrnehmungen zu hinterfragen – und bestenfalls den „What if…?“-Gedanken zuzulassen.

 

„Einen Scheiß muss ich“ – über Lebensqualität und Mindset

Mein Beitrag zur Blogparade „Lebensqualität“ von Stefanie Ochs (www.zarameh.de)

Als ich von Stefanies Blogparade zum Thema Lebensqualität gehört habe,war ich sofort Feuer und Flamme.

Denn erst vor Kurzem hatte ich mich genau zu diesem Thema hin gesetzt und mir eine Stichpunkt-Liste erstellt, was genau ICH darunter verstehe.

Nicht ohne Grund, denn nach der Trennung von meinem Lebensgefährten war ich ganz weit weg von mir und dem Leben, wie ich es mir vorstellte.

Und was ist da wichtiger, als sich neu auszurichten?

Wisse, was Du willst

Die Krux in solchen Phasen ist allerdings, dass Du ganz genau weißt, was Du NICHT willst – ziemlich blöd, oder sagst Du dem Taxifahrer auch, dass Du NICHT nach Paris willst?
Der bekommt von Dir eine ganz konkrete Adresse – warum schaffen wir das so wenig, wenn es um unsere Bedürfnisse, unsere Lebensträume, Werte – uns selbst – geht?

Worthygiene – das Aufräumen im Denken

In diesem Zusammenhang fällt mir schon seit vielen Jahren etwas negativ auf:
Ich lese sehr viele Online-Artikel und Blogposts, und was mich wirklich ganz fürchterlich daran stört, ist dass viele mit der Phrase „Du MUSST…“ kommen.
Abgesehen davon, dass mein Lieblingsspruch lautet:

„Einen Scheiß muss ich“,

finde ich es wirklich sinnvoll, sich mit diesem „Muss“ mal auseinander zu setzen.

Ist es wirklich wahr, was wir alles so ‚müssen‘???

Ich muss arbeiten, ich muss einkaufen, ich muss putzen, ich muss auf’s Klo –

benutzen wir das Wörtchen ‚muss‘ wirklich bewusst?

Lebensfreude
©pixabay.com

„Muss“ vs. bewusster Selbstverantwortung

Ich behaupte mal, dass wir viel zu gedankenlos mit der Verwendung dieses Wortes umgehen.

Selbst wenn Du Deinen Job nicht magst, hast Du Dich aus verschiedenen Gründen dazu entschieden, ihn zu machen: Wegen des Geldes; weil Du eine Familie zu versorgen und/oder Kredite abzuzahlen hast; weil Arbeitslosigkeit für Dich keine Option ist; andere Jobs schwer zu finden sind – die Liste ist lang.

„Ich muss einkaufen“ – nun ja, die Alternative ist ein ggf. leerer Kühlschrank (oder Magen). Du entscheidest Dich dafür, Dinge in Deinen Warenkorb zu legen, die Du essen/kochen/trinken magst.

Selbstverantwortung bewusst zu leben bedeutet, Dir klar darüber zu sein, dass Du für jede Pro-Entscheidung Dich gegen die Alternativen entscheidest. Das bedeutet auch, einen gewissen „Preis“ für Deine Entscheidung zu zahlen.

Willst Du partout nicht mit leerem Magen da sitzen und das Weiß deines Kühlschrank-Innenlebens studieren, „zahlst“ Du: Mit der Zeit, die Du zum Einkaufen brauchst; möglicherweise nervigem Warten an der Kasse; natürlich auch dem Geld, was Du in Ware tauschst.

Doch die Entscheidung zum Einkaufen triffst Du völlig selbstverantwortlich.

Genauso wie Du Dich PRO Arbeitsstelle und gegen Arbeitslosigkeit, Ungewissheit und Geldeinbussen entscheidest; auf’s Klo zu gehen, statt in die Hose zu machen; Du die Wohnung putzt, weil Du es aufgeräumt und sauber magst – statt mit Staubmäusen in Zentimeter hohem Schmutz-Teppich Fangen zu spielen.

Lebensqualität – Du entscheidest

Für mich hat Lebensqualität eine Menge damit zu tun, dass ich mir darüber bewusst bin, alles selbst zu entscheiden.

FÜR Ordnung und Sauberkeit – oder mal alle Fünfe gerade sein lassen?

FÜR mein Lieblingsessen/-Trinken – oder Vorlieb nehmen mit dem, was da ist?

FÜR jeden Bereich meines Lebens, meiner Werte – meiner Gedanken und Worte.

Wie wäre es also mit folgenden Alternativ-Formulierungen?

„Ich werde erst noch/vorher noch einkaufen“,

„Ich plane, dann meine Wohnung in Ordnung zu bringen“

„Ich gehe dann/bin dann auf der Arbeit/ verdiene dann meine Brötchen“

Lebensqualität
Dein Weg zurück zu Dir

 

Familie vs. Selbst entscheiden – ein Widerspruch in sich?

Ich wurde mal gefragt, inwiefern Selbstverantwortung/ eigene Entscheidungen und eine Familie zu haben im Widerspruch stehen.
Das lässt sich auf alles ausweiten, wo es um das Thema Pflichterfüllung geht.

  • Dem Arbeitgeber gegenüber
  • dem Partner gegenüber
  • den Kindern/der Familie gegenüber
  • den Haustieren gegenüber
  • Dir selbst gegenüber

Sich selbst Gedanken über Selbstverantwortung und Eigen-Entscheidungen (und deren Preis) zu machen, ist in meinen Augen einer der wichtigsten Schritte zu mehr Authentizität – und Erwachsen-sein!

Natürlich mag ich nicht IMMER Putzen; habe manchmal ein Motivations-Tief in meinem Job oder hadere mit der Pflichterfüllung gegenüber meinem Partner, Kind oder Haustier.

Doch wenn ich mir die Alternativen bewusst mache oder auch nur vorstelle, die Konstellation wäre eine ganz andere, sehe ich oft genug die Konsequenzen:

  • kein Job = viel Zeit, wenig Geld, Zukunft ungewiss
  • keine Familie/Kinder (ggf. aus dem Haus) = Wichtige Bausteine/Stützpfeiler fehlen
  • kein Putzen = Chaos und Unordnung nehmen Überhand; je länger ich damit warte, umso zeitaufwändiger und unübersichtlicher wird eine zukünftige Aufräum- und Putzaktion
Lebensqualität
Lebensqualität

Bewusstes Denken verändert Dein Mindset

In diesem Sinne wirkst Du durch sogenannte Wort- und Gedankenhygiene in ungeahntem Ausmass auf Dein Unterbewusstsein ein!

Schon allein durch diese Umformulierungen und dem Wissen darum, dass Du Dich bewusst DAFÜR entschieden hast (und immer wieder entscheidest), bist Du frei.

Freiheit ist der am häufigsten genannte Wert in Bezug auf Lebensqualität – doch Wenige sind sich wirklich bewusst darüber, dass sie sich durch ihre Wortwahl selbst boykottieren!

Worte und Gedanken(muster) hängen allerdings ganz eng mit unserem emotionalen Sein zusammen.

Nun rate mal, wer glücklicher ist: Der, der sich bewusst für XY entscheidet, oder derjenige, der es als ‚muss‘ formuliert?

Lebensqualität – viel mehr als nur Freiheit

Ich persönlich habe mir aus den vielen Werten und Situationen, die für mich Lebensqualität bedeuten, mit der achtsamen Verwendung des Wörtchens „MUSS“ ein sogenanntes Basic heraus gepickt.

Natürlich ist das längst nicht alles, was meine persönliche Lebensqualität ausmacht.

Als sogenannter #HSP (highly sensitive person) und Scanner ist für mich Vielseitigkeit und Abwechslung, aber auch Allein-Zeit wichtig.

Ebenso wie tiefgründige Gespräche – aber auch Herumalbern mit Freunden.

Ganz oben auf meiner Lebensqualitäts-Liste stehen Genuss und Wertschätzung.

Und mir selbst ebenso gut zu tun wie anderen, gehören für mich ebenfalls dazu.

Sich selbst einzubringen und Selbstausdruck haben mir in den vergangenen Monaten oft gefehlt – jetzt spüre ich mich viel motivierter und engagierter, genau DAS zu tun!

Kreativ zu sein und Wertschätzung sowie Dankbarkeit auszudrücken/ zu empfinden, sorgen für unglaublich hohe Zufriedenheit – bis hin zum Flow!

Und immer wieder Neues lernen – ich habe so viele Interessen, dafür reicht ein einziges Leben gar nicht aus!

Ich denke, gerade diese Unterschiedlichkeiten machen das Leben facettenreich, interessant und erfüllend.

Aktion und Ruhephasen, Geselligkeit und Allein-sein, Tiefgründigkeit und Unbeschwertheit, Zufriedenheit und Herausforderungen – für mich ist Lebensqualität ein bunter Strauss von Gefühlen und Aktionen.

Und über all ihnen steht: Einen Scheiß muss ich! 🙂

 

Triggerst Du noch, oder liebst Du schon? Von erwachsenen Beziehungen vs. Egomanie

Wer kennt es nicht: Nach heißer Verliebtheit kommt irgendwann die Phase, wo wir eben auch die eher negativ behafteten (bewerteten) Seiten des Partners wahr nehmen. War das nicht alles einmal ganz anders??? Vielleicht habt Ihr meine „Rant-Story“ vor einigen Tagen gelesen – falls nicht, kommt das Thema hier zum Teil dennoch noch einmal zur Sprache. Weiterlesen

Frauen und begehrt werden – ein Grundrecht für beide Seiten!

Welche Frau wünscht sich das nicht: In seinen Augen zu sehen, dass sie die „one and only“ ist.
Gegenfrage: Welcher Mann wünscht sich das nicht?

Ganz ehrlich? BEIDE Geschlechter wollen der Prinz respektive die Prinzessin für ihren Gegenpart sein.

Zusammen die Welt erobern, allen Widerständen zum Trotz gemeinsam das Leben rocken.

Und was passiert dann?

Leben.

Alltag.

Kann, MUSS aber nicht sein.

    1. Selbstverständlichkeit ist Tod

Wie ich schon immer gesagt habe – und ganz davon abgesehen auch jedem meiner bisherigen Partner – ist Selbstverständlichkeit der Tod von ALLEM!!!

Ob es der Genuß ist, jeden Morgen bei blauem Himmel, Sonnenschein auf’s Meer zu blicken;

die tollsten Hunde der Welt um Dich zu haben, die Dich begrüßen;

die Liebe Deines Lebens an Deiner Seite zu glauben –

scheiß drauf, wenn das nicht auf Gegenseitigkeit basiert!

Egal, wie toll Du bist, egal wie außergewöhnlich, es gibt einfach Menschen, die NIX zu schätzen wissen.

Die nie irgendwo ankommen – weil sie sich auch NIE selbst zu finden versuchen. Weil sie sich ausweichen in allen möglichen Varianten.

Und Du? Derjenige, der ihn/sie gesehen hat so wie sie eigentlich gedacht sind? Der immer versucht hat, sie auszugleichen und zu sich zurück zu bringen?

Bingo!

Du bleibst auf der Strecke. Bedingungslose Liebe versteht. Ja klar. Tut sie. Aber irgendwann geht’s wirklich wieder um das Thema Selbstliebe.

Warum gerate ich an jemanden, der mich mit Füßen tritt?

Für den ich nur eine tolle Trophäe war, solange bis all seine Freunde die Bilder kannten, der eine oder andere meine Bekanntschaft gemacht hatte? Aber darüber hinaus?

Nö. Trophäe. Ein Unikat im Trophäenschrank.

Egal, wie sehr Du ihnen das Gefühl gibst, anderen gegenüber äußerst und auch ihnen gegenüber, dass Du genau das bist – es wird genommen, aber niemals weder im Agieren noch im Aussprechen ansatzweise retourniert.

Doch versteht mich nicht falsch, es geht nicht um Bestätigung. Eher um so etwas wie „Angenommen-werden“. Das empfinde ich als ein ganz anderes Ding. Es geht auch nicht darum, dass Dein Gegenüber Deine Bedürfnisse befriedigen soll, sondern eher darum, dass ich als HSP die Intentionen, die hinter einer Handlung (oder eben auch einer Vernachlässigung oder Mißachtung) stecken, viel klarer und stärker empfinde, als die Aktion selbst.

Man kann ein und dieselbe Sache aus völlig unterschiedlichen Intentionen heraus machen, sagen, lassen. Der Fluch eines Empathen ist, dass er genau DAS spürt. Jeder andere Mensch hat es leichter…

Doch da stellt sich doch schon wieder die Frage nach den Ego-Triggereien, vor denen auch wir nicht gefeit sind.
Warum fühle ich mich ungeliebt, unangenommen? Warum empfinde ich es so, dass nur alles, was anderen/ihm wichtig ist, fokussiert und umgesetzt wird – aber die ein, zwei Sachen, die mir wirklich wichtig sind, seit Monaten ignoriert werden?

Warum tut es so weh, selbst im Geben Kraft zu tanken, Liebe erblühen zu lassen, Energie zu stärken – aber immer wieder zu erfahren, dass man anscheinend der Einzige ist, für den Geben und Liebe schenken einen höheren Stellenwert hat?

Empathen, vor allem HSPs wie ich sehen so vieles hinter den Vorhängen, aber wir brauchen echt lange, selbst wieder ein gesundes Maß für uns zu finden.

Wenn der Andere nur die Scheiße, auf die er selbst keinen Bock hat, für Dich über lässt, was bitte schön sagt das darüber aus, wie er Dich empfindet, liebt?

Oder wie Du Dich liebst?

Es ist oft ein Spiegel, den Dir jemand anderes vor hält. Nicht immer, aber oft.

Was passiert denn da? Zwei Gestörte, und das meine ich so, zwei Traumatisierte treffen aufeinander.

Riiiiiiiieesenpotential, endlich mal die Kurve zu kriegen. Klar, das der Empath da hoch motiviert im Boot ist, nachdem er die Situation erkennt.

Bringt nur nix, wenn er auf entfaltungsresistente Narzissten trifft. Doch warum passiert das???

Leute, wenn Ihr darauf für mich eine Antwort habt, bitte her damit!!!!

Ich war so bei mir, so authentisch, lebensliebend und autark. Dann hat er mich umgehauen, wie es mir noch nie im Leben passiert ist.

Ich hab’s als Aufgabe gesehen, denn ich sehe ihn, wie er eigentlich gedacht ist.
Aber dann ist er immer wieder, wie ihn sein Leben und die Gesellschaft gemacht hat.

Und so, wie viele in der Gesellschaft sind, behandelt er mich auch. Und da frag ich mich im Umkehrschluß: Ich lieb mich doch auch selbst, warum krieg ich so eine Scheiße präsentiert?

Ich kann vieles aus meinem Psychologiestudium verwenden, um Menschen einzuschätzen. Noch mehr aus meiner Empathie heraus. Dennoch passiert keine Begegnung ohne Grund.

Doch hier sind auch noch Tiere involviert, die unter einer Trennung enorm leiden würden.

Das kommt ja alles nicht von irgendwo her.

Darum, liebe Freunde, schreibt mir bitte Eure Ansichten.
Vielleicht fühle und denke ich gerade einfach nur zu beschränkt…