„Pappsatt“ vom Leben? – Erfülltes Dasein

Ja wie passt denn das – „Pappsatt“ vom Leben? Hier bei uns wird pappsatt meist in negativer Hinsicht verwandt. Nö, ich will Worten zumindest Neutralität zurück geben – wenn nicht sogar Positivität! 🙂 Doch wenn ich genau genommen schon ein Leben führe, wie ich es mir vorstelle, was genau ist es, was da noch fehlt? Ich spüre ja, dass da noch ein großes Puzzleteilchen fehlt?

Pappsatt vom Leben
Pappsatt vom Leben

Erfüllt leben – so schwer kann leicht sein

Vorweg: Ich bin es satt, mir von Coaches, Gurus, „Erleuchteten“ sagen zu lassen, was ich tun oder lassen MUSS, um „ich“ zu werden. Um Erfolg zu haben, nur noch Tolles in mein Leben zu ziehen und in Freiheit zu leben.

Klar gehört das zu meinen erklärten Zielen – wobei Erfolg für jeden ja etwas Individuelles ist.

Ich zum Beispiel verstehe unter Erfolg, mit tollen Klienten zusammen zu arbeiten – aber ebenso ein hohes Maß an Work-Life-Balance zu haben. Mir gut zu tun, Fortschritte in meiner Persönlichkeitsentwicklung (aka „hin zu meinem authentischsten Selbst“) fest zu stellen – und das Tüpfelchen auf dem i ist nun mal das Gefühl, „pappsatt vom Leben“ zu sein.

Und dennoch: Wer außer mir kann mir sagen, wie ich als Individuum mich zu entwickeln habe? Wer da draußen weiß denn schon, wofür ich brenne, was mir gut tut, mich von innen heraus leuchten lässt?
Ganz davon abgesehen, dass ich auf „Du musst…“-Sätze ausgesprochen allergisch reagiere!!!

My way)©pixabay.com
My way)©pixabay.com

Und genau so möchte ich auch, dass Du MEINE Gedankenanstöße verstehst: Eben als genau DAS; fühle in Dich hinein, ob diese Gedankengänge etwas in Dir zum Klingen bringen. Mach Dir Deine eigenen Gedanken (und Gefühle) zu den Themen, die ich anspreche!
Niemand kann Dir sagen oder zeigen, wie Du in Deinem Kern bist! Selbst die Numerologie, auf die ich große Stücke halte, kann mir nur ein paar Ansätze liefern.

Doch Deine bisherige Geschichte, Traumatas, Glaubenssätze und vieles mehr machen Deinen Weg zurück zu Dir, zu „pappensatt“ von Leben, komplett unterschiedlich zu dem Weg Deines Nachbarns oder meinem eigenen.

HSP und „Menschen lesen“

Der Eine oder andere von Euch kennt mich bereits etwas und weiß, dass ich als hochsensibler Empath oft „Menschen lese“. Das bedeutet, dass ich bei der Begegnung den Menschen sehe, wie er „jenseits von Erziehung, Konditionierung und Glaubenssätzen gedacht war“.
Anders ausgedrückt würde ich sagen, ich spüre im Gegenüber das authentische Selbst – was (leider) aber nicht bedeutet, dass derjenige tatsächlich auch selbst-reflektierend auf dem Weg dahin ist!

So habe ich schon etliche Enttäuschungen erlebt – weil ich Menschen oft anders „sehe“ als sie in dieser Realität sind…

Natürlich könnte ich Dir auf dieser Basis dann auch eine Menge über Dich bzw. Dein authentischstes Selbst erzählen – aber das ist nicht Sinn der Sache! DU bist derjenige, der sich mit sich selbst auseinander zu setzen hat, um sich zu entdecken!

Und so versuche ich lediglich, ein paar Gedankenanstöße in die Richtungen zu geben, die ich „sehe“. 🙂 Damit auch Du Dich „pappsatt“ vom Leben fühlen kannst…

Wie fühlt sich das an?

Viele haben überhaupt gar keine Ahnung, wie sich das anfühlt. Kennen nur die negative Variante. Ich versuche mal zu beschreiben, wie es sich für mich anfühlt.

Einiges hört sich wie Floskeln an, doch ich habe fest gestellt, dass diese Worte zumindest daran kratzen können, wie ich es empfinde. Es gibt einfach Empfindungen, die nicht mit Worten bis ins Detail zu beschreiben sind – und „pappsatt“ vom Leben gehört ganz oben auf diese Liste!

Zum Beispiel der Ausspruch „die Seele singt“. Das hatte ich oft auf herrlichen Klettersteigen rund um den Gardasee. Ein Ausblick zum Heulen schön! Da oben hat meine Seele ebenso gesungen wie auf meinem „Poetry place“ in Rio de la Miel.

Äußerlich äußert sich das in dem unbändigen Drang, tatsächlich auch laut zu singen. Worin ich nicht sehr gut oder geübt bin, das aber dennoch in solchen Momenten mache.

Ich fühle eine innere Energie, es scheint mich quasi zerspringen zu lassen. Wellen überbordender Freude und Liebe durchströmen mich und ich fühle mich zutiefst dankbar und „f*cking blessed“. 🙂

Das ging zuweilen so weit, dass ich tatsächlich tagelang nichts gegessen habe. Ich brauchte es nicht – ich wurde tatsächlich anderweitig „gespeist“.
Wie ich auch in meinem Burnout-Escape Ebook schreibe, erhalten wir die tägliche Energie, die unser Körper verbraucht, nicht nur durch die Nahrung, sondern auch andere Lebensgewohnheiten, Aktionen die uns gut tun usw.
Und diese Momente/ Zustände, in denen ich mich so verflucht erfüllt fühle, dass ich platzen könnte, die strömen über vor Energie!

Erschaffe „Murmeltier-Tage“

Hä, was soll den das sein? Berechtigte Frage 🙂
Ihr kennt sicher den Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“? Wer ihn nicht erinnert: Hier erlebt jemand immer wieder den gleichen Tag, doch egal, was er anders angeht, er wacht wieder am gleichen Tag auf und alles beginnt von vorn.

Das ist die „Negativ“- oder auch Lern-Variante!

Ich küre Tage, an denen ich mich besonders erfüllt – oder eben f*cking blessed gefühlt habe, zu Murmeltier-Tagen. Den Tagen, die ich nur zu gern wieder und wieder erleben könnte! 🙂
Und unter uns: Abends den Tag Revue passieren zu lassen, sich noch einmal hinein zu spüren, was alles toll war; mit welchen Entwicklungen ich zufrieden bin und was meine Seele singen lässt, ist ein wundervoller Start in die Nacht und herrlicher Tagesabschluss!

Und genau darum ist meine Frage an Dich:

Was lässt Dich „f*cking blessed“ fühlen?

  • Wann hast Du das zuletzt empfunden?
  • Was machte die Situation aus?
  • Wo warst Du?
  • An welche Gerüche, Geräusche, Gefühle, Gespräche erinnerst Du Dich?
  • Wer war dabei?
  • Welches tiefere Erleben (jenseits der tatsächlichen Ereignisse) steckt für Dich dahinter?

Fragen öffnen Dir die Tür

Diese Fragen biete ich Dir an, um darüber nachzudenken. Sie können Dir den Weg zu Deinem tollsten und authentischsten Leben – zumindest zu derlei Momenten – ebnen.

Je mehr Du davon in Dein Leben integrieren kannst, umso mehr wird Dein Leben zu WOW!

Ich danke Dir für Deine Zeit, Deine Aufmerksamkeit und wünsche Dir viel Freude auf Deinem „Weg zurück zu Dir“!

Du möchtest mehr Input, mehr Gedankenanstöße und Anschubser? Dann schreib mir: 

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