Romantik und Quantenphysik -verträgt sich das?

Update von heute: Zu diesen Gedanken dazugehörige Ausführungen und Links folgen unter dem eigentlichen Artikel.

Hey Freunde, ich guck gerade einen Film.

Nee, TV hab ich schon lange raus geworfen, ich gucke über Internet. Vimeo, Youtube – eben was ich will und wann ich will.

Dazu muss ich vorweg sagen, dass ich heute ’ne Menge Videos über Quantenphysik geschaut habe – und nun sitz ich hier mit so ’ner Art Liebeskummer und frage mich: Passen Quantenphysik und Liebe/ Liebeskummer zusammen?

Das Eine wird mit Wissenschaft verknüpft, das andere mit rosa Glitter und Herzschmerz.

Doch echt mal: Ist das wahr???

Authentische Liebe
Authentische Liebe

 

Unsere Emotionen bewirken ’ne Menge im Außen, sind wir gut drauf, gehen wir offener auf andere zu als wenn wir verletzt sind.

Unsere Gedanken bzw. Be- und Verurteilungen steuern unsere Gefühle – was wiederum zur Ausschüttung unterschiedlicher Hormone/Botenstoffe führt.
Von Oxytozin, Dopamin, Serotonin in positiven Fällen bis Adrenalin und Cortisol in negativen Zusammenhängen.
Auf diese Weise verändern sich Gehirnströme ebenso wie Herzströme – alles messbar, auch wenn „Gefühle“ nicht wirklich greifbar sind – ihre Auswirkungen sind es.

Mittlerweile ist sogar bekannt, dass glückliche Menschen ein Pheromon produzieren, dass andere wahrnehmen können – Glück also als das perfekte Parfüm…

Also: Raus aus dem „warum, weshalb“. Vielleicht war es einfach  nur eine Lektion, vielleicht eine Challenge, zu gehen, wenn Dein Selbstwertgefühl wichtiger ist als das Potential (das immer weiter weg ins Universum eintaucht) der Beziehung?

Warum bin ich denn hier? Ich meine: Nix in der Natur, in der Welt ist ohne Grund.
Alles ist in perfekter Balance, auch in meinem Körper: Herzschlag, Zellteilung, Atmung – naja, sofern ich ausgewogen lebe. Nicht anders ist es in der Natur: Die Ausgewogenheit wäre da, wenn der Mensch nicht immer so schrecklich unausgewogen eingreifen würde. Die Ausgewogenheit ist auch im Kosmos vorhanden; die Bahnen der Planeten, der Abstand der Sonne zur Erde – wäre das nur ein kleines bisschen anders, wäre die Erde kein Ort für Leben.

Also werde ich auch irgendwie meinen Platz haben. Claro. Soweit versteh ich das. Und dass mir Situationen passieren, die mir gut tun oder weh tun( was wiederum meine eigene Bewertung ist), das hab ich auch verstanden.

Meine Ansammlung von Atomen, Ionen, Neuronen, Positronen und was weiß ich noch alles wird, wann immer es passend ist, in Resonanz oder Wechselwirkung zu anderen Anhäufungen gehen. Ob es nun Menschen, Tiere, Pflanzen, Umwelt sein wird, nur allein schon durch mein Sein, meine Aktionen, Gedanken, Worte, meinen Konsum beeinflusse ich die Welt.

Ich hab das Gefühl, ich hab gerade was ganz Großes gelernt:

Ich bin hier, um zu fühlen. Um zu erleben- Sinne, die ich als „reine Energie „(sorry, for that, aber das sind wir zu 99,999999999%) niemals erleben könnte.

Diesen Rollercoaster called life zu genießen – nicht zu fürchten.

ALLES will ich erleben, die Schmerzen, den Jubel, die inneren Purzelbäume, die Liebe.

Aber hey, wäre ja einfach, wenn das Leben einfach  nur ein gebuchter Trip wäre, wo man auch reklamieren kann.

Nee, das ist wie in diesem Film mit Schwarzenegger, dieses Endzeit-Drama, wo es keinen Ausweg gibt.
Aber WIE Du es angehst, wie kreativ Du wirst, um das für Dich bestmögliche Ergebnis rauszukitzeln, das liegt an Dir – oder gerade jetzt eben an mir.

Quantenphysik und Romantik – oder Liebe ist für mich das Normalste der Welt:
Ich SPÜRE eher, mir wem ich klar komme oder mit wem nicht. Wie oft habe ich etwas ausgesprochen, was mein Partner kurz zuvor gedacht oder gefühlt hat, oder umgekehrt.

Wie häufig bekomme ich Feedback, dass meine Gedankengänge bei jemand anderem eine grandiose Neu-Positionierung ausgelöst haben – und sein anderer Blickwinkel seine Welt und sein Handeln verändert hat.

Genau DARUM geht es: Erkennen wir unsere Verbindung und nutzen wir diese Herausforderungen, um zu wachsen. Diese Menschen kommen nicht ohne Grund in unser Leben.

Mal sind es (irdische) Arsch-Engel, mal Supporter.

Doch immer ist es ein Wechselspiel, und wir geben während des Lernens unglaublich viel zurück. Sofern der Gegenpart sich öffnet, bereit ist, zu wachsen und sich zu entfalten, kann das wundervoll bereichernd für beide Seiten sein.

Es lässt sich nicht mit Euros bewerten. Es ist viel wertvoller, aber nicht Viele erkennen es…

Wenn Du das hier gelesen hast, und in eine ähnliche Situation kommst: Erinnere Dich bitte!

Es ist für Dich immer auch eine Riesen-Chance, Dein echtestes Selbst zu entwickeln, in einem Rahmen von Liebe und Akzeptanz. Sei mutig! Tritt ein!

 

Quantenphysik und Romantik; Hilfreiche Links zur (indirekten) Messung von Gefühlen bzw. durch diese ausgelösten Botenstoffe:

Romantik/Liebe/positive Gefühle → Ausschüttung von Oxytozin

lt. Neurochemie soziales Bindungshormon

https://de.wikipedia.org/wiki/Oxytocin

Wikipedia: Verliebt-sein:

Verliebt sich ein Mensch, so sorgen verschiedene Botenstoffe für Euphorie (Dopamin), Aufregung (Adrenalin), rauschartige Glücksgefühle und tiefes Wohlbefinden (Endorphin und Cortisol) sowie erhöhte sexuelle Lust (Testosteron sinkt bei Männern, steigt bei Frauen). Umgekehrt können Momente, in denen man nicht mit der geliebten Person zusammen ist, als sehr schmerzlich bis hin zur Verzweiflung empfunden werden. Auch Sexualduftstoffe (Pheromone) werden vermehrt abgegeben. Hingegen sinkt der Serotoninspiegel stark ab, wodurch der Zustand der Verliebtheit in diesem Punkt eine Ähnlichkeit mit vielen psychischen Krankheiten aufweist. Das trägt dazu bei, dass Verliebte sich zeitweise in einem Zustand der „Unzurechnungsfähigkeit“ befinden können, sich dabei zu irrationalen Handlungen hinreißen lassen und Hemmschwellen abbauen. Nach einiger Zeit (wenige Monate) gewöhnt sich der Körper an diese Dosen und ganz allmählich (laut WHO maximal nach 24 bis 36 Monaten) beendet das Gehirn diesen sensorischen „Rauschzustand“.

Dass Gefühle und Gedanken/Beurteilungen zusammen hängen und unterschiedliche Aktionen im Körper auslösen, erforscht die Neurobiologie oder auch Molekularbiologie.
http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/GEHIRN/Gehirn-Bildgebende-Verfahren.shtml

Wir als Menschen, bestehend aus Atomen (auf Quarks und Higgs-Teilchen will ich hier jetzt gar nicht näher eingehen), sind umgeben von einem meßbaren Feld, ähnlich dem Magnetfeld aus dem Physikunterricht.

Bereits im Jahr 1777 konnte der deutsche Physiker G. Lichtenberg eigentlich nur zufällig entdecken, dass Gegenstände in einem starken elektrischen Feld anfangen können zu leuchten. J. Narkevitch-Jodko, de Moura, Nikola Tesla und weitere zahlreiche Forscher und Erfinder beschäftigten sich sehr stark mit diesem interessanten Phänomen. Das russische Ehepaar Semyon und Valentine Kirlian machte in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts dieses geheimnisvolle Leuchten weltweit bekannt. Dieser Effekt wurde auf Fotoplatten oder Fotopapier aufgenommen (Kirlian-Fotografie). (https://denkeandersblog.wordpress.com/2015/12/10/das-menschliche-energiefeld-wird-sichtbar/)

Durch Magnetresonanz-Tomographie und Impendanz-Tomographie ist messbar klar gestellt, dass der menschliche Körper leitfähig ist, je mehr ungebundene Ionen (Blut z.B.) umso besser.
Alles, was leitet, führt zwangsläufig eine gewisse Bewegungs-/Strömungsenergie.

https://de.wikipedia.org/wiki/Elektrische_Impedanz-Tomografie

Überall, wo ein Prozess vor sich geht, entsteht „Arbeit“. Sei es Zellteilung, Nährstoff-Versorgung, Ausschüttung von Hormonen/Botenstoffen – all das sind Prozesse, die Energie benötigen. (https://de.wikipedia.org/wiki/Botenstoff)
(S. Wikipedia: Eine Zufuhr von Energie ist unter anderem nötig, um einen Körper zu beschleunigen oder ihn entgegen einer Kraft zu bewegen, um eine Substanz zu erwärmen, ein Gas zusammenzudrücken, elektrischen Strom fließen zu lassen oder elektromagnetische Wellen abzustrahlen, sowie um im leeren Raum materielle Teilchen entstehen zu lassen. Lebewesen benötigen Energie, um leben zu können. Energie benötigt man auch für den Betrieb von Computersystemen, für Telekommunikation und für jegliche wirtschaftliche Produktion.[1] )

Es gibt ein fundamentales physikalisches Gesetz, das Ampèrsche Gesetz, dass besagt: Wenn Strom durch Leiter wie Drähte oder lebende Gewebe fließt, erzeugt er ein ihm proportionales Magnetfeld in seiner Umgebung.
Da lebende Gewebe Elektrizität leiten, folgt daraus – den klassischen physikalischen Gesetzen folgend – dass die Ströme vom Herz, anderen Muskeln, vom Gehirn und anderen Nerven zwangsläufig magnetische Felder im Umfeld des Körpers erzeugen. Diese nennt man biomagnetische Felder.
Das biomagnetische Feld vom Herz wurde erstmals 1963 in Syracuse, New York mit zwei Spulen gemessen, die jeweils zwei Millionen Drahtwindungen hatten. (Siehe Abb. 1A)

Etwa zu der Zeit, als diese Messungen gemacht wurden, gab es eine Entdeckung in Cambridge, England, welche die Messungen des biomagnetischen Feldes revolutionierte und ein Jahrzehnt später Brian Josephson zum Nobelpreis verhalf. Josephsons Entdeckung führte zu der Entwicklung eines sehr empfindlichen Magnetometers, SQUID genannt. (Supraleitende Quanteninterferenzeinheit) Diese Apparate werden nun weltweit in medizinischen Laboren verwendet, um das menschliche Energiefeld zu untersuchen. Abbildung 1B zeigt den Basis-Aufbau eines SQUID-Magnetometers.

Schon allein unsere Körpertemperatur erhalten benötigt Energie und entsprechende Ressourcen.
Da „funktionieren“ wir nicht anders als ein Auto – das ohne Sprit nun mal nicht fährt.

Willkommen im Bereich der Biokybernetik! 🙂

Wer sich zu sehr auf die bestehende Physik beschränkt, übersieht Folgendes:

Die Erde wäre immer noch eine Scheibe und wir würden in Höhlen am Lagerfeuer sitzen, wenn nicht eine Menge Leute „What if…?“ gedacht und vorherrschendes „Wissen“ infrage gestellt hätten.

Ganz davon abgesehen ist längst bekannt, dass unsere Wahrnehmung sehr begrenzt ist.
Sei es im Sehen (Ultraviolett usw.) oder Hören (Ultraschall…) – warum sollte also unsere Wahrnehmung tatsächlich NUR auf unsere bisher bekannten Sinne begrenzt sein?

Wissenschaftliche Experimente zeigen messbar, dass Pflanzen z.B. untereinander kommunizieren, sogar Angstreaktionen zeigen, wenn man ihren Blättern z.B. mit Feuer zu nahe kommt.

https://web.archive.org/web/20121128154659/http://www.uni-stuttgart.de/philo/fileadmin/doc/pdf/gottschalk/kirlian.html

Gemessen werden kann das ganz ohne großes Brimborium:

http://www.kids-and-science.de/experimente-fuer-kinder/detailansicht/datum/2009/08/10/elektrische-felder-des-menschlichen-koerpers-messen.html

Ausserordentlich interessant finde ich in diesem Zusammenhang auch folgende Aussage eines Wissenschaftlers, der sich 20 Jahre lang mit Zellbiologie und Biophysik beschäftigt hat und eine „Brücke“ zwischen Reiki und Wissenschaft gefunden hat:

Komplementäre Medizin in wissenschaftliche Forschung zu integrieren, ist eine ungemein aufregende Bemühung. Mein erster Fokus war nicht, was die Wissenschaft den Anwendern beibringen kann, sondern was Wissenschaft von ihnen lernen kann. Später fand ich heraus, dass die Wissenschaft den Anwendern helfen kann, ein besseres Verständnis ihrer Arbeit zu entwickeln, z.B. ihrer Wirkungen auf der Ebene von Zellen und Molekülen. Während wir dieses Thema behandeln, bin ich mir sicher, dass Sie sehen werden, dass Reiki und andere Methoden nicht die Gesetze der Physik verletzen. Obwohl wir offensichtlich viel zu lernen haben, beginnen wir, logische Erklärungen und testbare Hypothesen dieser Methoden zu entwickeln, was das Kennzeichen guter Wissenschaft ist. Das Testen dieser Hypothesen ist eine der aufschlussreichsten und aufregendsten Forschungsreihen, die ich jemals erlebt habe.
Sie werden sehen, dass ich mich auf magnetische und biomagnetische Felder konzentriere. Das liegt daran, dass wir viel über diese Felder wissen und sie einfach zu messen sind. Das heißt nicht, dass wir andere Energieformen von der Recherche ausschließen. Der Körper sendet auch Licht, Klang, Hitze und elektromagnetische Felder aus – darüber hinaus hat er ein Gravitationsfeld.

http://www.rei-ki.info/hintergrundwissen-reiki-und-wissenschaft/wissenschaft-und-das-menschliche-energiefeld/all/1/

 

So, und nun sind WIR wieder dran: Das zu reflektieren, uns und unsere Sinneswahrnehmungen zu hinterfragen – und bestenfalls den „What if…?“-Gedanken zuzulassen.

 

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