Geh Deinen Weg (Teil 10) – the challenge to hug an englishman

Ist es wirklich schon wieder fast einen Monat her, seit ich Geh Deinen Weg (Teil 9) geschrieben habe? Kaum zu glauben, doch manchmal hab ich das Gefühl, die Zeit hier unten flitzt noch schneller als im restlichen Europa…
Wer des Englischen nicht so mächtig ist: The challenge to hug an englishman bedeutet: Die Herausforderung, einen Engländer zu umarmen. Und dieser Ausspruch ist ebenso bezeichnend für Teil 10 wie die Herausforderungen, den Triggern meines Egos gegenüber zu stehen. Doch lest selbst weiter…

Ein Kaffee mit Reggie – Salobrena

Wie schon in Geh Deinen Weg (Teil 9) erwähnt, war auch die letzte Planung ins Wasser gefallen, also fuhr ich weiter, grobe Richtung Süden.
Von Facebook kannte ich aus einer meiner Andalusien-Gruppen einen Engländer aus Salobrena; Reg Gambier.

Was daran besonders „seltsam“ ist: Weder über sein Profilbild noch seinen Namen oder seine Postings war ich in besonderer Weise auf ihn aufmerksam geworden, und dennoch sagte meine Intuition schon seit Tagen sehr dringlich:

Diesen Menschen MUSST Du treffen!

Jaja, einige mögen jetzt sagen, ich bin völlig GaGa – meinetwegen! Mich haben diese Entscheidungen, meiner Intuition zu folgen, immer in die besten Situationen gebracht – besser als es mein brillianter Verstand jemals gekonnt hätte 😛

Lost on the road – find da mal ein Haus!

Direkt nach unserem wunderschönen Sonnenaufgang und der Aktivierung meiner Orange-Card habe ich also Kontakt zu Reg aufgenommen.

Eine Weile zuvor hatte er mich schon eingeladen, zu irgendeinem Event zu kommen. Doch ich wusste nicht mehr, wann das sein sollte und um was es überhaupt ging.

Überraschung! Ich war genau am Vortag der Eröffnung von Albrisas Natura Spa und Appartments angekommen!

Doch erst einmal ging es darum, überhaupt die Einfahrt zu seiner Casa zu finden!
Wer bereits selbst in Spanien unterwegs war, kennt es vielleicht selbst: Die Abfahrten zu Häusern oder auch Stellflächen neben der Carretera sehen nicht gerade wie Solche aus! Bis ich auf meinen Suchen nach anständigen Stellplätzen realisiert hatte, dass diese „Ausfahrten“ eher zu erahnen als zu sehen sind, bin ich an etlichen schönen Locations vorbei gefahren… 🙂

Nun hatte mir Reg auf meine Anfrage, wo ich ihn denn finde, ein paar englische Begriffe genannt, die ich echt nicht kannte. Grob übersetzt sagte mir Google, das wären „Straßenmarkierungen“. Lautete übersetzt: „Bieg an der dritten Straßenmarkierung hinterm Best Western Hotel rechts ab.“

Nur echt mal, Leute: Da sah nix nach Abbiegen aus! Also hab ich nochmal nachgefragt, ob up- oder downhill, woraufhin er „uphill“ schrieb.
Nur: Da ich auf der Straße selbst war, hieß uphill für mich irgendeine der Siedlungen berghoch, woraufhin er aber damit oberhalb der Küste/ des Meeres meinte.
So eierte ich dann noch ca. eine Stunde da rum, bis ich ihn wieder anfunkte, ob er mich am Best Western abholen könne.
Ich kam mir echt blöd vor; die blonde Deutsche, die noch nicht mal an der richtigen Stelle abbiegen kann! 😉

Kurz darauf hielt ein Cabrio neben mir und er schaute mich mit verschmitzem Blick an: Are you lost? (Bist Du verloren?)
Ja, war ich… 🙂

Als ich ihm dann zu seiner Casa folgte, wär ich am Liebsten im Boden versunken: 3 Straßenschilder waren diese Achtung Kurve Schilder, und da ging’s tatsächlich runter! Keine 50m hinter’m Best Western…
Danach musste ich immer wieder fett grinsen, wenn ich am Hotel vorbei fahre und an diese Situation denken LOL…

Ungünstiger geht’s nimmer – Reg’s Eröffnung von Albrisas natura steht genau bevor, es ist stressig und gibt auf den letzten Drücker noch sooo viel zu tun! Dazu ist Samstag, Bluesabend in Almunecar am Strand.

Aber erstmal umarme ich ihn zur Begrüßung – für mich völlig normal, wer mich kennt – für einen Englishman wie Reg ein absolutes No-Go – doch entweder war er viel zu sehr überrumpelt (LOL) oder er hat eben wie ich gefühlt, dass es eben doch zwischen uns passte…

Er lädt mich ein, mit zu kommen und bietet mir an, zuvor in seiner Casa, die auch über ein Appartment verfügt, zu duschen und mich umzuziehen. Blues? Na, das lass‘ ich mir doch nicht zweimal sagen! 🙂 🙂 🙂

Doch zuvor haben wir ein paar Minuten, um bei einer Tasse Kaffee ein paar Worte zu quatschen.
Kaffee? Aha, DAS soll dieses komische halbdurchsichtige Gesöff in meiner Tasse also sein? Naja, denk ich mir so, die Engländer sind so an Teetrinken gewöhnt, die denken vielleicht, dass auch Kaffee so aussehen muss?
Und wie ich nun mal so bin, sage ich ihm frei heraus, dass dieses eigenartige Getränk in meiner Tasse zumindest nicht meinen Vorstellungen von einem Kaffee entspricht. 😉
(Den nächsten habe dann ich gemacht, und ab diesem Zeitpunkt gab es tatsächlich KAFFEE in der Casa) 😉

Die Energetik der Costa Tropical

Keine Ahnung, ob das überall an der Costa Tropical so ist, aber zumindest habe ich von Salobrena bis nach Nerja haufenweise hoch energetische Gegenden gefunden – oder sie waren für mich dort, damit ich mich so entfalten konnte, wie ich es getan hab? Who knows?
Auf jeden Fall habe ich sowohl in der Casa Duran als auch in Albrisas (wie an einigen anderen Stätten später auch) eine Energie gespürt, die mich zu Beginn fast aus den Latschen gehauen hat! Da hatte ich teilweise wirklich krass Pipi in den Augen – weil sich wieder alles so flowig ergibt, wie ich es mir selbst gar nicht hätte visualisieren können!

In Almunecar beim Blues waren ziemlich viele Plätze bereits belegt, so dass wir am Tresen gesessen haben.

Dennoch gab es einen Tisch, an dem ein einzelner Mann saß. Ich hab ihn gesehen und kurz danach zu Reg gesagt, dass ich normalerweise so ticke, ihn anzusprechen und zu fragen, ob wir ihm Gesellschaft leisten könnten. Ca. eine halbe Stunde später fühlte es sich auch so stimmig an, dass ich es gemacht habe – seitdem sind wir mit Peter aus Schweden befreundet. 🙂

Und als kurz danach ein Straßenmusiker an der Bar vorbei kam, habe ich zu Reg gemeint, der wäre die perfekte Ergänzung für das Opening am nächsten Tag – ohne ihn jemals spielen gehört zu haben!
Reg hat ihn auch direkt „verpflichtet“ und der Erfolg am nächsten Tag gab all meinen intuitiven Entscheidungen wieder ein mal auf ganzer Linie Recht! 🙂

Reg lud mich also ein, ein paar Tage bei ihm zu bleiben und erstmal wieder etwas zur Ruhe zu kommen, was ich echt gern angenommen habe! Die Location ist soo traumhaft, die Gespräche mit ihm spannend und kurzweilig, so darf mein Leben wirklich gern aussehen!

Wie Ihr seht, läuft es bei mir zumindest so, dass je mehr ich meinem „Seelenweg“ und meiner Intuition folge, alles sich irgendwie komplett toll ergibt und entwickelt! Genau so, wie es begonnen hat, als ich meinen Entschluss zum Downsizen und Auswandern gefasst habe. 🙂

So wird es also im nächsten Teil weiter gehen mit Ego-Triggereien, Kindheitstraumatas, die aufgelöst werden wollen und Flügel, die wachsen, ein Haufen Achterbahnfahrt, aber auch chillig-witzigen Musikabenden, Youtube-Battles und vielem mehr. 🙂

 

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3 Gedanken zu “Geh Deinen Weg (Teil 10) – the challenge to hug an englishman

  1. Pingback: Geh Deinen Weg (Teil 11) – Music heals your soul – flowngrow

  2. Pingback: Geh Deinen Weg (Teil 12) – let there be love – flowngrow

  3. Pingback: Geh Deinen Weg (Teil 13) – Deutschlands „Sommer“ – flowngrow

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