Einfach SEIN – wenn das mal so einfach wär!

Letzte Tage im Sauerland – eine Gefühlsstudie

Die ganzen letzten Wochen hatte ich gar keine Zeit, zur Ruhe zu kommen und meine Gedanken und Gefühle zu sortieren, aber jetzt ist es soweit:

In 2 Tagen startet mein Flieger ohne Rückflug-Ticket nach Andalusien.

Meine Wohnung ist aufgelöst, meine 46 Jahre mittlerweile zusammengeschrumpft auf 3 Klappboxen, 2 Reisetaschen und 2 Ikea-Taschen voller Habseligkeiten.
Mein Sohn hat schon vor 10 Tagen meine Wohnung bezogen, so dass hier der Übergang von meinem Zuhause in ein Übergangsquartier sehr fließend war.

Bis auf das letzte Wochenende: Da machte er Fete und ich quartierte mich bei guten Freunden ein.

Ich weiß nicht, was ich fühle

Es ist total seltsam, ich kann einfach nicht beschreiben, wie ich mich fühle.

Da ist nur das Wissen, dass ich den Großteil meines bisherigen Lebens hinter mir lasse, mit Freunden, Familie, gewohntem Umfeld usw.

Und außer, dass mein Herz mir sagt, dass ich das Richtige tu, fühle ich gerade….ja, was eigentlich?

Ich kann es nicht beschreiben, es ist irgendwie so wertfrei.

Bisher kenn ich ganz viele Gefühle, die ich nach bisherigem Denken in positiv oder negativ einsortieren konnte, aber jetzt steht mein Gehirn total ratlos da.

Es wühlt wie bekloppt in all seinen Schubladen: Gehirn an Archiv, haben wir da irgend etwas Vergleichbares?
Archiv: Negativ, nichts Derartiges ist vorhanden.

Gehirn: …

Ja, in etwa so muss sich der Dialog anhören.

Es erinnert mich an zwei Hunde, die sich auf der Gassirunde begegenen und sich erstmal umkreisen, an einander herum schnuppernd, um einzuschätzen, ob sie den anderen mögen.

Aber hier kommt keine „mag ich“ oder „mag ich nicht“ Meldung.

Hier ist gerade wertfreie Zone

Das fühlt sich wirklich seltsam an, denn mein Gehirn würde schon gerne so eine Jippiehayhey-Feedback-Laune sich wünschen, die ihm bestätigt, dass das Abenteuer, auf das ich mich gerade einlasse, auch wirklich eine gute Idee ist.

Aber den Gefallen tut ihm mein Körper/Seele/Geist-Komplex nicht.Flow'n grow

Bleibt das jetzt so?

Das ist auch so eine Frage, die mich gerade bewegt. Auch, wenn ich immer mal wieder auch negative Gefühle hatte wie Ärger oder Frust, so mag ich meine Gefühle doch alle sehr gern. Die sogenannt Positiven ebenso wie die Negativen. Es ist, als ob sie mir zeigen, dass ich am Leben bin.

Und jetzt fühl ich mich irgendwie bla.

Kaum zu glauben, was das mit mir macht.

Ich fühl mich weder ruhig noch unruhig, weder besorgt noch zuversichtlich.

Ich fühle gerade einfach nur, dass ich BIN.

Und während ich das schreibe, durchströmt mich ein Energieschub von den Füßen bis in den Kopf.

Er lässt mich leicht frösteln, auch er ist immer noch ungewohnt – vor allem in dieser Intensität.

Hey, Universum, bekomme ich meine Gefühle zurück?

Wer gerade wie ich viel zum neuen Portal (11.11., Neumond) gelesen hat, der könnte wie ich sich fragen, ob dieses Frequenzanheben für den Eintritt in die 5. Dimension damit zusammen hängen könnte.

Aber hey, noch mehr Fragen brauch ich nicht auch noch…

Lieber Verstand, lehn Dich doch einfach mal etwas zurück und chill mal ein bisschen! Guck einfach mal zu, was sich da gerade alles so entwickelt und formt. 🙂

Wie heißt es so schön: Relax, nothing is under control.

Und das ist auch gut so. So kann jeden Tag Neues, Phantastisches, Faszinierendes entstehen. Und auf einmal ist es glasklar: Einfach nur annehmen und leben, einfach nur SEIN und mein SEIN in diesen bunten Eintopf namens Leben mit einbringen.

Und genau so mache ich das jetzt!

Namasté.

Sabine

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Die 10 größten von der Menschheit vergessenen Lebensgeheimnisse

Erinnere Dich zurück, denn es geht nur um Dich! ❤

DENKE-ANDERS-BLOG

Je mehr ich über das Leben nachdenke, desto mehr komme ich zu einem festen Entschluss. Der größte Fluch und die größte Zwangslage des modernen Menschen ist das Vergessen. Wie eine schleichende Gefahr, sickerte die Vergesslichkeit durch alle Menschen. Individuell, kollektiv, historisch oder kulturell sind wir verdammt zu vergessen.

spirit5.jpgWir haben nicht nur unsere Vergangenheit vergessen, sondern auch unseren Platz in der Gegenwart und unsere Verantwortung für die Zukunft. Auf einer persönlichen Ebene, ist unser Ego-basierter Bewusstseinszustand auf einer Mission, um uns in diesem Zustand des Vergessens zu halten – um den Link zu unserem Wesen als Ganzes und das miteinander verbundenen Netz des Lebens und universellen Bewusstseins, zu brechen. Auf kollektiver Ebene wird diese Vergesslichkeit verewigt und verstärkt durch soziale und kulturelle Mittel – hauptsächlich durch eine Realität von unbewussten Konsum, falsche Lebensstile und eine materialistische Denkweise.

Hier ist eine Liste der Sachen die wir vergessen haben, und noch wichtiger…

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