Survival für HSP’s, Empathen, Hochsensible Teil 1

Meine lieben Sensibelchen, und das meine ich ganz liebevoll, ich möchte Euch heute ermuntern, bei all dem gefühlsmäßigen Spagat genau eines nicht zu verlieren (oder auch wieder zu finden): Eure Unbeschwertheit.

Was, wie? Die ist irgendwo am Ende der Kindheit liegen geblieben? Pustekuchen! 🙂

Obwohl, es kann schon sein, dass Viele von Euch, so wie ich, schon allein als Selbstschutz total „zu“ gemacht haben. Wir sind ja auch laufend gedrillt worden zu funktionieren – und da steckt dennoch ein inneres Kind in uns, das auch gelebt sein will!

Lebensfreude und Unbeschwertheit gehören auch zum Erwachsenenleben dazu

Lasst Euch nichts Gegenteiliges erzählen! Vielen von uns wurde nur immer gepredigt, wir hätten uns anzupassen und zu funktioneren. Meiner Meinung nach sind wir aber ausgeprägte „Seelenwesen“ und das beinhaltet, dass wir zutiefst hedonistisch veranlagt sind.

Wem das kein Begriff ist: Hedonismus ist der Wille, nur Dinge zu tun, die uns Spaß machen und Freude bereiten- und wer kann das schon von seinem Leben behaupten?

Und daher mach ich es heute gar nicht so lang, wie Ihr es sonst so von mir gewohnt seid, sondern nenne Euch ein paar erste Möglichkeiten, wieder etwas Unbeschwertheit in Euer Leben zurück zu holen.

Ein Wohl denen, die gerade recht kleine Kinder haben, denn Ihr habt die besten Lehrer überhaupt zur Verfügung!

Tipp Nr. 1: Seifenblasen machen

Und dann schau ihnen einfach hinterher. Gut, das muss nicht gerade bei Regen sein, aber es gibt sicher noch viele schöne Herbsttage, an denen es sich anbietet. Und wenn Du es drinnen vor dem Wischen machst, sparst Du Dir sogar die Schmierseife im Wischwasser. 🙂

Tipp Nr. 2: Geh mal wieder schaukeln!

Ja, genau. Entweder auf dem nächstgelegenen Spielplatz, oder vielleicht auch daheim in einer Hängematte oder einem Hängesessel. Notfalls tut’s auch ein Schaukelstuhl, der erinnert zumindest an’s Schaukelpferd.

Und wenn’s Dir am hellichten Tag zu peinlich ist: Spielplätze haben auch Nachts auf und jetzt wird’s eh wieder früher dunkel…

Tipp Nr. 3: Hüpflaufen, wie Du es als Kind getan hast

Kennst Du diese komische Fortbewegungsart noch, die wir als Kinder oft drauf hatten? Erinnert so ein bißchen an den Trab beim Pferd, mit so einem eingebauten Stolperschritt auf dem gleichen Bein. Ich glaube, dazu muss ich mal ein Video aufnehmen (lassen). Ich mach das draußen gerne, aber auch im Flur, wenn’s mir draußen zu mistig ist.

Tipp Nr. 4: Koch das Essen, dass Dir bei Deiner Omi immer am Besten geschmeckt hat

Kindheitserinnerungen pur: Der Tee von Omi, das Essen, was nur sie so unvergleichlich gut konnte, das Gebäck, der Kuchen.

Bei mir war das Heu-Tee, Kartoffel-Möhren-Topf mit Bockwürstchen und Windbeutel mit Sahne. Da bin ich sofort wieder vier 🙂

Tipp Nr. 5: Einen Drachen steigen lassen

Jawoll, ist eh gerade Saison dafür. Am Besten auch direkt einen selber basteln, braucht ja nur ein paar Stäbe, Schnüre und eine Plastiktüte… 🙂

Tipp Nr. 6: Kinderserien-Revival

Schau mal in meine Playlist hier, da habe ich die Intros vieler Serien aus meiner Kinderzeit gesammelt. Vielleicht inspiriert Dich das, ja Deine eigene zu erstellen?

Tipp Nr. 7: Herzhaft mit Freunden spielen und lachen

Wann hast Du das letzte Mal zu einem Spieleabend eingeladen? Und wenn es nur Mensch-ärgere-Dich-nicht oder Mau-Mau ist, gemeinsam Spielen und Lachen sollte NIE aus der Mode kommen.

Fazit:

Nimm bei all dem ganz bewusst Dein junges, inneres Ich an die Hand, mach es mit ihm zusammen. Genieß die Leichtigkeit und Unbeschwertheit, ohne in der Vergangenheit zu schwelgen oder zu bedauern, dass sie vorbei ist. Alles hat seine Zeit, aber die Gefühle lassen sich wieder beleben. Brauchst Du ja auch niemandem zu erzählen, dass Du gerade zu Zweit bist 😉

Ich wünsche Euch einen unbeschwerten Abend!

 

 

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10 Gedanken zu “Survival für HSP’s, Empathen, Hochsensible Teil 1

  1. Genauso, Sabine! Danke…..habe mit meiner Tochter Kastanien gesammelt und bin heute bei meiner Hunderunde mit den Gummistiefeln durch alle Pfützen gepatscht, auch schön sag ich dir…..wir sollten eine Highscoreliste kreieren, was am besten funktioniert, das innere Kind herauszulocken….LG Bernadett

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    • Bernadett, Du hast vollkommen Recht, das mit dem Pfützen-platschen wollte ich eigentlich auch mit rein nehmen. Keine Ahnung, warum das auf einmal aus dem Kopf raus war – wahrscheinlich, weil ich sonst Deinen Kommentar nicht erhalten hätte! 🙂 Ich bin auch für eine Highscoreliste und denke, dazu werde ich als Nächstes mal aufrufen. Ich finde es sooo wichtig, eigentlich für Jedermann, solche Aktionen immer wieder in den Alltag einzuplanen!

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  2. Vielen Dank für diesen tollen Beitrag.Ich finde Hopsen (Hüpflaufen) am besten.
    Leider ist wird uns zu alnge erzählt was wir alles dürfen und mehr noch was wir alles nicht sollen. Wie sollen wir uns da als Indivielle Menschen entwickeln und unbeschwert unser Leben leben.

    Ich sag dir seit dem ich in meinem Bus bin ist für ich vieles leichter geworden und ich hab mein inneres Kind abgeholt und höre jetzt hin was es mir sagt.

    Liebe Grüße Stephan

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    • Tja, Stephan, danke für Deinen Kommentar. Leider ist es noch so, dass wir alle konditioniert werden, um austauschbar zu funktionieren. Meiner Ansicht nach kippt das gerade, was ich sehr begrüsse und warum ich auch das Thema so forciere. Es wird Zeit, dass wir authentisch zu uns und unseren Bedürfnissen stehen. Nicht umsonst nehmen Burnout und Co. ohne Ende zu: Unsere Seelen schreien, weil das nicht ihr Leben ist und sie immer nur weggeschlossen statt gehört werden. Schön, dass Du dazu gehörst, es anders anzugehen!

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