Weltveränderer sind egoistisch – und das ist auch gut so!

Weltveränderer will ich sein, hört sich das provokant und zu hoch greifend an? Ich denke nicht. Denn wie Deine eigenen Veränderungen Einfluss auf die ganze Welt nehmen und dadurch einen Butterfly-Effekt erzielen, ist vielen schon längst bekannt. Der richtige Weg, die Welt verändern zu wollen, ist im Kern betrachtet so Grund-egoistisch wie auch voller Liebe. Was ich damit genau meine, erkläre ich Euch hier…

Mein Klartext über Unzufriedenheit und Egoismus

Du findest, Egoismus ist ein negativ behaftetes Wort? Dann guck doch mal genauer hin oder lass meine Erklärungen auf Dich wirken. Meiner Ansicht nach gibt es nämlich einen absolut gesunden Egoismus. Nein zu sagen, wenn sowieso schon viel zu viel zu tun ist; sich nicht nur für alle anderen aufzureiben, sondern auch für sich selber da zu sein.

Unzufriedenheit entsteht, wenn die Balance im Leben verloren geht. Zuviel Stress, zu wenig Lebensqualität, Lebensfreude, Lachen oder auch Dankbarkeit.

Zwiebelwesen Mensch

Wir Menschen sind so vielschichtige Wesen, und all diese Facetten wollen „bedient“ werden. Die Seele will genauso Futter bekommen wie der Geist und der Körper, alle drei Bereiche wollen gefordert werden, brauchen aber auch ihre Regenerationszeiten. Die vielen Facetten, die unsere Persönlichkeit ausmachen, wollen gelebt und in den Alltag eingebracht werden – und bei Vielen bleibt das alles heute im „Höher, schneller, weiter“ immer mehr auf der Strecke.

Erkennst Du Dich wieder, dass Du es abends gerade noch auf die Couch bis vor den Fernseher schaffst, bevor Du entweder direkt dort einschläfst oder um halb zehn ins Bett wechselst? Wo ist Dein Tag geblieben? Ich meine, DEIN Teil vom Tag, den Du Dir und den Dingen widmest, die Dir Freude bereiten, Dir Kraft geben, Dich erfüllen?

Weltverbesserer
©pixabay.com

Kreativlinge vor!

Kein Mensch kann oder sollte von sich sagen, er sei nicht kreativ. Das ist uns allen in die Wiege gelegt worden, wenn auch in oft unterschiedlichen Bereichen. Ich kenne Leute, denen ich den Spitznamen McGyver gebe, weil sie für jedes Technik- oder Montage-Problem kreative Lösungen finden. Dann gibt es aber auch noch diejenigen, die alte Möbelstücke aufpolieren. Ja, etwas mit Farbe anmalen ist echte Stressbewältigung. Ich nenne es „therapeutisches Streichen“, und das kann dann auch mal die Flurwand sein. 🙂

Andere wiederum sind kreativ in eher bildender Kunst, formen mit Ton, mit Stoffen, Wolle, Holz und Vielem mehr. Und auch die Musizierenden sind kreativ, geben einem Teil von ihnen selbst Ausdrucksmöglichkeit, die sonst im Alltag fehlt.

Und genau diese Ausdrucksfähigkeit will gelebt werden! Sie lindert unseren Stress und hilft uns, unsere leeren Energie-Depots wieder aufzufüllen.
Doch in einer Zeit, in der wir von klein auf konditioniert werden zu funktionieren, uns anzupassen und „erst die Arbeit, dann das Vergnügen“ zu leben, bleibt oft für das Vergnügen gar keine Kraft mehr.

Halte ein, bevor der Kolbenfresser kommt!

Kennt Ihr noch die Mofas, die man vor 20-30 Jahren mit 14 fahren konnte? Wie viele von uns haben die damals bis zum Geht nicht mehr frisiert und permanent mit Vollgas gefahren? War ja klar, bei gerade mal 25 km/h kam ja auch nicht so viel raus. Doch genau dieses permanente Fahren unter Volldampf hat manchem Motor den berüchtigten Kolbenfresser beschert.

Aber genau so leben wir heute: Es wird uns immer mehr abverlangt, dazu kommen die ganzen Medien, die uns permanent mit Informationen zuballern, die fast immerwährende Erreichbarkeit, sogar Freizeitstress und Produktivitätsgedanken in den Stunden, die eigentlich Dir gehören sollten.

Unzufriedenheit entspringt gesundem Egoismus

Da wären wir wieder bei der Einleitung, denn genau das ist der Punkt: Mit gesunder Selbstliebe entsteht gesunder Egoismus, der einfach mal sagt: „Nee, Moment mal, so geht’s nicht weiter! Hier ist immer weniger ICH in meinem Leben – dabei ist doch das Leben dafür da, um von mir gelebt zu werden!“

Manchmal macht sich die Unzufriedenheit aber auch schleichend bemerkbar. Und ganz ehrlich: Wer Depressionen hat oder auch Alkoholprobleme, hat in erster Linie ein Riesen-Problem mit Selbstakzeptanz, Eigenliebe und der damit einher gehenden Eigenverantwortung.

Bist Du schon erwachsen, oder worauf wartest Du noch?

Das ist erst der Punkt, in dem wir wirklich erwachsen werden: Wenn wir komplett die Verantwortung übernehmen, sowohl dafür, wie wir uns fühlen, als auch für all die Dinge, die wir machen. Sei es unser Job, unsere Freizeitgestaltung; das, was wir essen und trinken, aber auch, was wir sonst wie konsumieren: Nachrichten, Internet, Musik…

Die Macht der Entscheidung

Bist Du auch einer der Elefanten, die als sie klein waren, an einen Pflock gebunden wurden, und die heute eben dieser Pflock immer noch zurückhält, wirklich Deinen eigenen Weg zu gehen – obwohl Du ihn mittlerweile mit Leichtigkeit umpusten könntest?

Was ist Dein Pflock?
©pixabay.com

Dann probier Dich doch mal in der Macht der Entscheidung. Entscheide Dich ganz bewusst und aus tiefem Herzen für die Verbesserung Deiner Lebensqualität. Mach Dir konkret, worin sie bestehen soll. Geh bewusst andere Wege, fang mit einem anders verlaufenden Abend, einer einzigen anders als gewohnt verlaufenden Stunde an. Mach Dinge anders, koch anders, frühstücke anders, nimm einen anderen Weg zur Arbeit – oder nutze ein anderes Verkehrsmittel.

Viel hilft auch ein veränderter Start in den Tag, wie Du in meinen Artikeln über Morgenroutine nachlesen kannst. Deine eigene Stimmung verändert sich für den ganzen Tag, Du fühlst mehr Lebensfreude und Energie – das ist es wirklich wert, sogar eher aufzustehen (Obwohl ich sonst nie wirklich gut aus dem Bett gekommen bin).

Was hat das mit Weltveränderer zu tun?

Eine ganze Menge, denn Deine Veränderung hat Auswirkungen auf die Menschen um Dich herum. Und mittlerweile Dank Internet sogar auf der anderen Seite der Welt. Ganz davon abgesehen dass Du eine ganz andere Ausstrahlung und Energie gewinnst.

Ich bin nun Mal ein Fan von Quantenphysik und auch der Spiegeltheorie, und das bedeutet, dass Du bei positiven Veränderungen in Deinem Leben auch genau diese positive Energie ausstrahlst, also quasi versendest – und sie Dir zurück gespiegelt bekommst. Du triffst Menschen, die zu Deinem neuen Wesen passen, Du stolperst über Artikel, die sich mit Deinem neuen Denken und Fühlen beschäftigen, und sogar ungeliebte Arbeiten können auf einmal in völlig neuem Licht erscheinen.

Weltveränderer wirst Du dadurch, dass Du auch eine Vorbild-Funktion übernimmst. Du übernimmst Verantwortung für Dein Leben, Dein Fühlen, oft genug auch für Deine Umwelt.

Wenn alle Menschen Konzerne wie Monsanto oder Nestlé boykottieren würden, dann verhelfen ganz viele Butterfly-Effekte dem Guten zum Sieg. Dann kann auch TTIP hier kein Fuß fassen – weil die Gewinne ausbleiben.

Du bist wichtig!

Weltveränderer sind Egoisten voller Selbstliebe. Denn sie wollen leben, nicht nur überleben! Sie wollen genießen, und das geht einfach im friedlichen Miteinander besser als im sich-Bekriegen. Sie wollen mehr vom Leben haben, Erfüllung. Und die geht nicht einher mit Abzocke, Unterdrückung und Co.! Weltveränderer lieben die Welt, wie sie eigentlich gedacht war. Oder auch die Menschen, Tiere, Natur. Weltveränderer setzen sich mit dem Gesamtkonzept Welt auseinander. Und Weltveränderer wissen, wie groß die Macht der Sprache aber auch der Gefühle ist. Auf diese Weise ist jeder Einzelne von uns, Du ebenso wie ich, ein Weltveränderer. Zumindest sobald Du Dich entschlossen hast zu handeln. Etwas zu verändern, Dein Leben zu verbessern, Dein Fühlen in andere Richtungen zu lenken.

Fazit:

Weltveränderer wollen für sich ein besseres Leben, eine bessere Welt und doch tun sie damit jedem anderen ebenfalls einen Riesen-Gefallen. Denn je mehr Veränderer es gibt, umso schneller verändert sich die Welt als Ganzes für uns alle.

Wir verlassen uns nicht mehr auf Regierungen, dass die das richten; nicht mehr auf irgend jemand anders, wir verlassen uns auf uns selbst und nehmen das Heft in die Hand.

Ich lade Dich herzlich ein: Werde auch Du noch heute ein Weltveränderer. Lass uns gemeinsam an der Welt feilen, wie wir sie gerne haben wollen. Den großen Weltfrieden darüber schaffen, dass wir den kleinen in uns selbst und unserem Umfeld beheben, die große Umweltverschmutzung dadurch, dass wir in unserem direkten Umwelt achtsamer mit Natur, Einsatz von Plastik etc. umgehen. Indem wir anders mit unseren Nachbarn aber auch Unbekannten umgehen. Indem wir Fremde zu Freunden werden lassen und selber Freunde sind, die jeder gerne mag.

Wenn Du auch nur irgendwo auf diesem Weg festhängst und nicht weiter kommst, schreib mich an. Möglicherweise können wir schon im ersten, kostenfreien Telefonat/ Skypemeeting den ersten Knoten platzen lassen!

Es grüßt Dich herzlich

Deine
Sabine C. Dreßler

Flow’n grow!

 

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