Die wichtigsten Gründe, warum wir unsere Individualität leben sollten

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Geht es Dir genauso? Tagein, Tagaus arbeiten wir oft genug in einem Job, der uns nicht erfüllt, führen Leben, das den Erwartungen anderer gerecht wird- und werden darüber immer gestresster, kranker, unausgefüllter.
Nicht nur, dass mit Zunahme von Krankheiten, Stress und innerer Leere wir immer depressiver werden, möglicherweise unsere Jobs verlieren und so langfristig die ganze Wirtschaft nicht mehr funktioniert- unsere Leben waren dann am Ende auch nicht das, was sie sein sollten!
Sehen wir uns doch einfach mal die Natur der Welt an, ebenso wie die des Kosmos: Die Planeten stehen in perfektem Verhältnis  zueinander, um die Vorgänge auf der Welt zu beeinflussen. Es ist nicht nur der Mond, der Einfluss auf unsere Tide hat oder auch viele Menschen feinfühlig werden lässt, wenn er rund ist. Auch die Sonne steht in exakt dem perfekten Verhältnis und Winkel zur Erde, dass sie uns die Bedingungen an einen Lebensraum bietet, die wir auf der Erde benötigen. Wäre ihr Winkel oder die Entfernung nur minimal verändert, wäre auf der Erde kein Leben möglich.
Die Natur- alles hat seinen Sinn
Ebenso ist es in der Natur. Jedes Tier, jedes Lebewesen hat in dem großen ganzen Bild seinen festen Platz und ist ein wichtiger Part, damit die Balance auf der Erde erhalten ist.
Das führt zu einer wichtigen Frage bzw. Annahme: Warum sollte es sich mit dem Menschen anders verhalten, wenn es doch für alle anderen Lebewesen genauso ist?
Wenn wir dann mal über den Tellerrand blicken zu Völkern, die naturbelassener und naturverbundener leben, dann erkennen wir schnell, was in unserer westlichen, industrialisierten Welt fehlt: Die Einzigartigkeit eines jeden von uns, die gelebte Verbindung mit der Natur und in diesem Zusammenhang die Wahrnehmung unserer Seelen.
Die Seele der westlichen Länder
Spätestens seit der Industrialisierung wurde die Seele mehr und mehr aus dem täglichen Leben heraus gestrichen. Menschen sollten funktionieren, damit so viele wie möglich austauschbar ein und dieselbe Sache/Arbeit machen könnten- und genau so werden wir seit Jahrhunderten erzogen:
Der Mensch als austauschbares Massenprodukt
Vom Elternhaus über den Kindergarten und die Schule lernen wir, uns anzupassen, zu folgen, einen Platz auszufüllen. Selten werden wir dabei nach unseren Wünschen, Gefühlen oder Vorlieben gefragt, geschweige denn in ihnen gefördert.
Und werden so über die Jahre zu einem austauschbaren 08/15-Massenprodukt.
Aber das sind wir nicht! Ebensowenig wie eine Gazelle der anderen gleich ist, wie keine Pflanze der anderen gleicht, sind wir als Menschen in einen Topf zu werfen!
Naturverbundene Völker leben Individualität
In solchen Gemeinschaften hat jeder seinen Platz, der seinem Talent und Naturell entspricht. Aber darüber hinaus verfügen über diese Naturvölker über ein Wissen um die Kreisläufe der Natur, die uns völlig abhanden gegangen ist. Oftmals spüren sie auf einer inneren Ebene Änderungen voraus, haben Visionen und einen festen Glauben.
Glaube- in westlichen Ländern verpönt und verlacht
Wahrer, echter Glaube ist hingegen in westlichen Ländern ein belächeltes Relikt aus der Vor-industriellen Zeit. Wer heutzutage zu dem, was er glaubt, steht, wird oft belächelt, aufgezogen und nicht ernst genommen. Glaube ist schließlich nicht meßbar, das ist ein Träumer und Spinner- und erst recht, wenn dieser Glaube die Seele beinhaltet.
Die Seele- tabuisiert und entmündigt
Besonders seit der Industrialisierung scheint die Gesellschaft in der Erziehung immer mehr darauf zu setzen, unsere Seelen aus unserer eigenen Wahrnehmung heraus zu verdrängen, ihren Wert zu schmälern und vor allem unausgeglichene Seelen sind nach wie vor ein Tabu-Thema, viele werden wegggesperrt.
Neulich habe ich über Seelenhelden geschrieben und rede auch immer wieder über unseren Seelenweg.
Und dabei fällt mir immer wieder auf, dass solche Blogs weniger gelesen werden- dabei ist es so immens wichtig, dass wir in der westlichen Welt wieder in Kontakt mit unseren Seelen und der Natur gleichermaßen kommen. Beides hilft uns, wieder zu unserer ursprünglichen Natur zurück zu finden- und die ist etwas völlig anderes als Teil eines Einheitsbreis zu sein!
Intuition, als Sprache der Seele
In der Natur bekommen wir oft Zeichen geliefert, die wir mit unserem anerzogenen Verstand gar nicht begreifen. Und doch hat es schon jeder einmal erlebt, dass er auf seine innere Stimme, sein Bauchgefühl gehört hat und diese Entscheidung nie hat bereuen müssen.
Aber das Hören dieser inneren Stimme will genauso trainiert werden wie unsere Muskeln oder unsere Stimme. Ein schweres Unterfangen in unserer lauten und rastlosen Zeit.
Dabei hilft uns die Natur.
Zeiten, die wir in der Natur verbringen, verbinden uns wieder mit der Quelle von allem Leben. Wir sind Teil der Natur und der Welt wie alle anderen Lebewesen, Pflanzen und Diinge auch; das können wir nicht abstreiten, haben uns aber komplett abgeschnitten.
Mehr Zeit in der Natur bringt uns also auch die Möglichkeit zurück, das echte ich wieder zu spüren, zu hören und zu erleben. Darüber hinaus helfen auch Meditationen, den Verstand zum Schweigen zu bringen und intensiv nach innen zu lauschen.
Aber warum soll die Seele verbannt werden?
Da gibt es eine ganz klare Antwort drauf: Die Seele wird als schwach und verletzlich angesehen; so etwas kann man in Abläufen, die reibungslos von Statten gehen sollen, nicht gebrauchen. Verletzlichkeiten und Schwäche sind ein Dorn im Auge jedes Prozesses, der auf Effizienz, Produktion usw. ausgelegt ist.
Aber hier liegt ein Missverständnis vor
Die Seele ist nicht schwach, aber sie ist verletzlich. Unsere Seelen sind sogar richtig stark, wenn wir mal so nachdenken, was sie Tag für Tag ertragen, so gemieden wie sie werden, sowenig, wie sie sich einbringen und ausleben können. Ihre Hilferufe werden weggesoffen, frustgeshoppt und frustgegessen- nur zugehört wird ihr nicht.
Und das sorgt für genau den Punkt, den die Industrie fürchtet: Den Wegfall der Arbeitskraft und Verringerung der Produktivität.
Unsere Seelen sind einmal mehr wie Elefanten: Sie glauben, sie seien schwach, dabei sind sie enorm stark und wurden nur zu früh an die Leine gelegt. Aber verletzlich sind sie, vor allem, solange sie sich ihrer Stärke nicht bewusst sind!
Einmal unserer Stärke bewusst geworden sind wir auch weniger verletzlich- weil wir Situationen und Gegebenheiten eher als Teil des großen Bildes sehen können und oft eine andere Notwendigkeit für den Kreislauf darin erkennen, als jetzt, wo wir das Gefühl haben, dass wir von allen Seiten aus fremd-gesteuert werden.
Laßt uns als Seelenhelden dieser Welt die Seele wieder zurückgeben! Laßt uns über sie reden, sie Teil unseres praktizierten Lebens sein. Laßt zu, dass Eure Seele Euch überzeugen kann, wie gut dieser individuelle Weg für Euch ist- und auch eine Notwendigkeit für die ganze Welt, um die Erde wieder ins Gleichgewicht zu bringen!
Herzlichst
Sabine C. Dreßler
Flow’n grow!
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