Warum es so schwer ist „Dein Ding“ zu machen- und was Dir dabei hilft

Und ich mach mein Ding, egal was die anderen sagen…

– wenn das mal alles so einfach wäre! Na, erwischt? Ich denke, da sitzt mehr als nur eine(r) vor seinem Rechner, nachdem er/sie seine beruflichen Pflichten erfüllt, die Einkäufe und Hausarbeit erledigt hat und nun überhaupt keine Energie mehr hat, mehr als das TV-Programm sich an zu tun.

Stopp! Merkst Du’s? Schon allein die Wortwahl „sich an zu tun“, stellt jede weitere Handlung mit gehirnamputiertem Fernsehen auf eine Stufe.

Gut, wenn es um Dinge wie „sich berieseln lassen“ geht, ist das womöglich eben so ein „sich an tun“ wie Fernsehen, muss es aber nicht.

Wieviel Du steckt in Deinem Leben?

Ich liebe den Song von Udo Lindenberg. Das alte Schlitzohr ist schon immer seinen Weg gegangen- aber warum fällt das dem Einen so leicht und dem andern gar nicht?

Ich für mich habe eine Riesen-Blockade dazu tatsächlich in meiner Kindheit entdeckt. Nein, es geht nicht darum, auf meinen Eltern rum zu hacken. Es sind einfach die Gedankenmuster, die sich ab frühester Kindheit gebildet haben. Bei uns zuhause und auch später in Schule und Kindergarten wurden Individualität ja nun nicht gerade groß geschrieben. Damit konnten die leben, die wenigstens zuhause noch individuell gefördert wurden, und da nicht auch noch einen auf die Nase bekamen, wenn sie aus der Reihe tanzten. Das habe ich jedoch von frühester Kindheit an immer wieder getan.

Nun ratet mal, was das für ein Gedankenmuster erzeugt hat? Genau: Dein individueller Weg ist nicht erwünscht, schon gar nicht sicher, macht schlechte Gefühle und bringt Ärger.

Tjaja…

Aber hey: Heute bin ich mehr als 3 x 7, und ich bin froh, dass ich hin und wieder über meine Gedankenmuster stolpere, denn nur so kann ich sie mir auch an sehen. Und wenn ich sie mir an sehen kann, dann kann ich auch Gegenbeispiele aus meinem Leben dazu finden (und die gibt es reichlich). So kann ich Stück für Stück diesen Gedankensatz austauschen. Unser individueller Weg ist nämlich das Wichtigste im Leben, das auf uns wartet!

Also: Schau Dir Dein Leben an, guck, wo es nicht rund läuft, und sieh genau hin, welche Muster sich dahinter verbergen könnten. Sei so mutig, Dich damit zu konfrontieren, denn nur, was wir als existent erachten, können wir auch be- und verarbeiten.

Nimm Dir also ein Gedankenmuster, das Du auflösen möchtest, und schau in der Vergangenheit, was Dir das GEGENTEIL davon beweist. Schreib es alles auf! Und jetzt halte es Dir so lebendig wie möglich die nächsten 21 Tage vor Augen. Das überzeugt auch Dein Unterbewusstsein, und Du hast zumindest diesen roten Faden geknackt.

Nimm Dir nicht zuviel auf einmal vor; wie sagt ein Freund von mir immer: Mach’s wie die Eichhörnchen: Immer ein Nüßchen nach dem anderen… 🙂

Falls Du Hilfe beim Erkennen und Auflösen brauchst, schreib mir!

Herzlichst

Sabine C. Dreßler

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s