Gewolltes Unglücklich-Sein – Warum wir so ticken obwohl wir es nicht wollen

Jeder ist auf der Suche nach seinem persönlichen Glück, und doch treffen wir mehr unglückliche als glückliche Menschen- auch wenn diese ganz genau wissen, dass ein Umstand, in dem sie stecken, ihnen nicht gut tut? Warum ist das so, und wie können wir mit neu gewonnenem Wissen genau das verändern?

Natürlich will keiner von uns bewusst unglücklich sein, aber warum verfolgen trotzdem so viele einen Weg, der ihnen nicht gut tut?

Bleiben in ungeliebten Situationen und beklagen sich über ihre Lebensumstände – aber ändern tun sie auch nichts daran.

Manchmal kennst Du es tatsächlich als ein Relikt aus Kindertagen: Es gab Aufmerksamkeit, wenn man hingefallen war und sich verletzt hat, die Mutter, die Freunde kamen trösten oder fragten mitfühlend nach.

Auch, wenn jemand das Gefühl hat, nichts zu können oder zu sein, kann doch Aufmerksamkeit erhascht werden, indem man sich bemitleiden lässt.

Wenn Du in Situationen verharrst, die Dir nicht gut tun, kommt dazu auch noch der menschliche Trieb dazu, lieber in ungeliebtem Bekannten zu bleiben, als das vom Gehirn als gefährlich eingestufte Ungewisse zu versuchen.

Das Sicherheitsdenken, dass wir vom ältesten Teil unseres Gehirns „übergestülpt“ bekommen, ist nicht so einfach abzustreiten. Und genau hier setzen wir an:

Geh bewusst und aktiv damit um; mach Dir klar, dass heutzutage es nicht allzu viele Möglichkeiten gibt, die tatsächlich Dein Leib und Leben bedrohen – was jedoch dieser Teil Deines Gehirns, das limbische System, annimmt. Nein, Du läufst nicht Gefahr, von einem Mammut angegriffen zu werden, und wenn Du über den Autofahrer vor Dir fluchst, weil der so schleicht, dann bist Du trotzdem enorm sicher in Deinem Fortbewegungsmittel. Du musst nicht damit rechnen, gleich einen auf die Nase zu bekommen oder in einen lebensgefährlichen Kampf verwickelt zu werden.

Mach Dir selbst einmal Gedanken darüber, was Du ändern würdest, wenn keine der aktuell einschränkenden Gründe gegeben wären. Wo ist Deine Komfort-Zone zu Ende?

Welche Dinge/Situationen/ Gefühle außerhalb der Komfort-Zone hälst Du für leichter erreichbar als andere? Und wie bzw. unter welchen Umständen könntest Du sie „mal antesten“?

Unsere sogenannte Komfort-Zone hält uns durch die Art und Weise, wie wir aufgezogen worden sind, in einem Sicherheitsfeld fest, das so ziemlich überhaupt nichts damit zu tun hat, wie wir tatsächlich leben würden- wenn die Gründe, die uns zurückhalten, nicht wären.

Aber das bedeutet nicht, dass wir nicht mal „schnuppern“ gehen können, oder? Schnapp Dir den Bereich, der Deiner Meinung nach am leichtesten umzusetzen ist, zumindest ein oder zwei Schritte in diese Richtung. Je mehr Du erlebst, dass gar keine Katastrophen passieren, wenn Du die Hand aus Deiner Schutzhöhle heraus streckst, umso schneller sortiert Dein limbisches System diesen Bereich in Deine Komfort-Zone ein, bzw. erweitert diese um diesen Bereich.

So kannst Du Stück für Stück, schrittweise Bereiche außerhalb Deiner Komfort-Zone antesten; und je mehr Du dabei erlebst, dass das alles gar nicht schlimm ist, umso mutiger wirst Du in Deinen Ausflügen.

Lass Deiner Fantasie Flügel wachsen, think big! Dies ist ein großer Schritt zu „mehr Du in Deinem Leben“, auch wenn es sich so einfach anhört, wie ich es hier schreibe.

Unterteile Deine „Herausforderungen“ in kleine, leicht verdauliche Häppchen, nimm Dir die Zeit, die Du fühlst zu brauchen- aber mach es! Es wird sich nichts ändern, wenn Du nicht ins TUN kommst!

In diesem Sinne begleite ich Dich gerne; trag Dich ein bzw. folge mir, damit Du keine weiteren Schritte auf Deiner Reise „mehr Du in Deinem Leben“ verpasst.

Herzlichst

Sabine C. Dreßler

Flow’n grow!

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Ein Gedanke zu “Gewolltes Unglücklich-Sein – Warum wir so ticken obwohl wir es nicht wollen

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