03. Februar: Mach aus Deinen Ängsten Mut

Heute nehme ich einmal ein wunderschönes Wandtattoo zum Anlass für meinen Blog. Warum diese Worte so wichtig für das tägliche Leben sind, erfährst Du hier:

„Mach aus Deinen Ängsten Mut, aus Deiner Enttäuschung Liebe, aus Deinen Einschränkungen Freiheit… so wirst Du glücklich…“

Mach aus Deinen Ängsten Mut
©www.wandtattoos.de

Auf http://www.wandtattoos.de wird dieses wunderschöne Exemplar stilvoll in Szene gesetzt, und das Zitat hat mich auch sofort berührt. Wer von Euch kann den ganz klar sagen, was ihn glücklich machen würde? Wie habt Ihr Euer Glück exakt definiert?

Meistens halten wir uns eher damit auf, dass wir ziemlich genau darstellen können, was wir nicht wollen- wovon wir irrsinnigerweise dann aber Unmengen bekommen. Das ist das Gesetz der Anziehungskraft: Da wo wir unsere Aufmerksamkeitsenergie hin lenken, dem folgt das Resultat. Und was passiert? Hier haben wir Angst, dort haben wir Ärger- und alles seeehr konkret und detailliert erfasst.

Warum ist Negatives nur so viel konkreter?

Möglicherweise ist es gar nicht so viel konkreter, wir genießen ja auch die schönen Dinge des Lebens und sind uns hoffentlich auch häufig dessen bewusst. Doch die Amygdalla, der Bereich in unserem Gehirn, der die Menschheit schon seit Neandertaler-Zeiten begleitet, reagiert mit seiner Aufmerksamkeit als Allererstes darauf, unser Überleben  zu sicher. Da interessiert nicht das leckere Eis; wenn wir Angst haben, glaubt das Neandertaler-Gehirn in uns, dass wir wirklich um unser Leben fürchten müssten.  Also sorgt es dafür, dass natürlich unsere Aufmerksamkeit voll und ganz auf’s Überleben ausgerichtet ist: Kampf oder Flucht, flache Atmung, Blutdruck steigt- die klassischen Streßsymptome.

Gegensteuern können wir hier am Besten, in dem wir erstmal mit einer tiefen, ruhigen Atmung den Streßkreislauf unterbrechen und uns dann ganz konkret klar machen, was wirklich das Schrecklichste sein könnte, dass aus der aktuell beängstigenden Situation heraus entstehen könnte: Verlieren wir dadurch unser Dach über dem Kopf? Unser Leben? Unseren Job? Unser soziales Umfeld?

Wenn Du diese Fragen schon einmal verneinen kannst, kannst Du viel gelöster Dir die aktuelle Situation ansehen. Was wäre denn im schlimmsten Fall? Wie realistisch ist es, dass das, wovor Du Dich fürchtest überhaupt eintritt? Auch im täglichen Umgang mit Klienten habe ich festgestellt, dass die Dinge, wovor sie sich am Meisten fürchten, in über 80 % der Fälle völlig unrealistisch sind oder eine Wahrscheinlichkeitsquote von 1:100.000 aufweisen würden. Ist es da nicht sinnvoller, sich für diese Ängste einen Plan B einfallen zu lassen, der dazu führt, dass wir schulterzuckend sagen können: „Okay, Plan A hat so nicht funktioniert, aber es geht weiter und wir haben da ja immer noch Plan B“.

Bange machen gilt nicht- Von Angsthasen und mutigen Helden

Keiner von uns muss ein mutiger Held sein, der sich beschützend vor andere stellt- aber nicht weg zu gucken und per Handy Hilfe zu holen, ist immerhin ein erster Schritt. Wobei es immer auch eine Frage der Situation ist. Ich habe zum Beispiel in meiner alten Firma regelmässig die Bedüfnisse und Belange der Kollegenschar gegenüber einem Chef vertreten, den man gelinde gesagt eher im Mittelalter vermuten würde, so wie er seine Mitarbeiter führt. Dass es heute Arbeitsgesetze gibt, an die auch er sich zu halten hat, ignorierte er geflissentlich, was mich mit meinem Gerechtigkeitssinn natürlich regelmäßig auf die Palme gebracht hat.

Doch sich so jemandem gegenüber zu stellen muss nicht bedeuten, dass die Herzklappen wie Kolibris sind und das flaue Gefühl in der Magengrube an die letzte Fahrt mit der Schiffsschaukel erinnert. Mut heißt nicht, dass man keine Angst hat. Es heißt lediglich, dass man bereit ist, sich ihr zu stellen- und sich womöglich die Fragen gestellt hat, was denn im Ernstfall tatsächlich passieren könnte.

Lass aus Enttäuschung Liebe werden

Dieser Punkt trifft so Vieles im Leben! Es gibt so viele unterschiedliche Bereiche, in denen wir uns enttäuscht fühlen. Ich sage ganz bewusst nicht „enttäuscht wurden“. Denn wenn ich das Wort auseinander nehme, offenbahrt sich seine Bedeutung: Ent-Täuschen heißt nichts anderes, als dass wir vorher einer Täuschung unterlagen. Und die haben wir eigentlich immer durch zu hohe oder falsche Erwartungen selbst aufgebaut. Also wer hat uns jetzt enttäuscht, jemand anderes, das Leben- oder wir selbst???

Aus Einschränkungen werde Freiheit

Einer meiner Klienten war mit seinem Schichtberuf unzufrieden. Zurück in seinen alten, gelernten Beruf wollte er aber auch nicht, weil er da viel weniger verdiente- und auch vor Ort nichts zu bekommen war. Ich habe ihm provozierend gesagt, er könne ja kündigen und sich etwas Neues suchen, woraufhin er mir quasi einen Vogel zeigte. Gut so! 🙂

In Fakt entscheiden wir uns nämlich den ganzen Tag lang- für etwas Bestimmtes und damit gegen die ganze restliche Auswahl. Wir entscheiden uns für dieses bestimmte Essen, für Aufzustehen statt Ärger im Beruf zu bekommen, für den Besuch bei X aber nicht bei Y, die Kleidung, die wir tragen usw.

Es geht in diesem Punkt darum wirklich zu begreifen, dass es in aller letzter Konsequenz IMMER unsere eigene Entscheidung ist, ob und was wir tun- weil wir nicht bereit sind, die Konsequenzen des Lassens zu tragen. Wenn Du das vollends begriffen hast, dann verstehst Du auch, welche Freiheit Du hast, und siehst all die Entscheidungen, die Du Tag für Tag aus freiem Willen triffst.

Wie, Du entscheidest Dich nicht frei, weil die Bedürfnisse Deiner Familie von Dir gestillt werden müssen. Wirklich? Musst DU das? Oder hast Du es nicht mehr oder weniger selbst gewählt? Was würde Schlimmes passieren, wenn Du es nicht, oder nicht regelmäßig machen würdest?

Gäbe es andere Lösungen, Misch-Lösungen? Werde kreativ, wenn Du Dich zu sehr beengt fühlst. Frag Dich, woher die Enge kommt. Wo fühlst Du Dich bedrängt, beengt, was nimmt Dir etwas weg? Wenn Du hinter die Kulissen dieser Fragen schaust, wirst Du sehen, dass die Einschätzung sehr stark damit zusammen hängt, wie viel „DU“ Du Dir im Leben erlaubst. Denn je mehr Du Deine Entscheidungen als frei und unabhängig getroffen einschätzt, umso weniger Begrenzungen wirst Du erleben.

Was ist mit Dir, erkennst Du Dich wieder? Ich habe mich mit diesen Fragen schon vor sehr langer Zeit auseinander gesetzt, und ich finde sie heute dennoch immer noch bemerkenswert. Ein solches Wandtattoo erinnert täglich an das, was wirklich zählt- also lass es rein in Dein Leben!

Herzlichst

Sabine C. Dreßler

Flow’n grow!

http://www.empathic-intentional-marketing.de

(Quelle Wandtattoo: http://www.wandtattoos.de/images/product_images/original_images/2131_0_wandtattoo_wandtattoo_mach_aus_deinen_aengsten_mut.jpg)

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