24.Januar: Achtsamkeit und Winter

Noch vor ein paar Jahren hättest Du mich fragen können, welches meine liebste Jahreszeit ist und ich hätte ganz klar gesagt: Der Sommer.

Aber das kann ich heute überhaupt nicht mehr so sagen, und das kam so:

Irgendwann habe ich mit erschreckender Klarheit festgestellt, dass ich ein 3/4 Jahr quasi wegwerfe, weil ich auf den Sommer warte.

Der Frühling- oft zu feucht, der Herbst ebenso, der Winter zu kalt und auch oft zu nass- und vor allem zu dunkel.

Mir wurde auf einmal klar, dass ich von 40 Jahren quasi nur 10 gelebt habe- nämlich immer nur den Sommer. Und darüberhinaus gab es auch da oft genug Tage, an denen ich ihn vor lauter Arbeit nicht genießen konnte, oder wo auch der Sommer verregnet war. Also ein total verschenktes Jahr mit Warten auf schönes, warmes Wetter.

Das Schlimmste, was Du im Leben tun kannst, ist Warten. Warten darauf, dass es besser wird: Dein Leben, das Wetter, die Welt.

Was Du aber tun kannst, ist Dir folgende Frage zu stellen: Was kann ich ändern, damit ich an jedem Tag meine Freude habe?

Genau damit habe ich angefangen: Ich liebe das helle Grün des Frühlings, die länger werdenden Tage, das Vogelgezwitscher, die ersten warmen Frühlingstage.

Ich liebe auch schöne Sommertage, mit Schäfchenwolken, Erdbeeren und Badespaß, ich liebe es, die Grillen zu hören und im Garten oder auf dem Balkon zu sitzen.

Ich liebe aber auch die milden Herbsttage, durch’s Laub zu stöbern, die Farbenpracht der Wälder. Die herrlichen Früchte.

Und ich liebe den Winter: Ich habe mir wirklich warme Schuhe und Jacken gekauft und kann ihn jetzt so richtig genießen:

Ich liebe Schnee. Ich mag es, wie es unter den Füßen knirscht, wie die Welt auf einmal um so Vieles stiller wirkt. Ich mag die Art, wie der Schnee Bäumen und Büschen ein völlig anderes Gesicht gibt. Auf einmal sieht die Welt wie Du sie kennst ganz anders aus.

Ich mag es, wie die Schneeflocken im Gesicht kitzeln. Als ob sie mich foppen und zum fangen-spielen auffordern wollen.

Ich mag es, wie Schneekristalle auf meiner Hand kribbeln, bevor sie dann zerschmelzen.

Ich mag die ganzen kleinen Hauben auf den Zaunpfählen, den Straßenlaternen, sogar Mülleimer sehen viel schöner aus, wenn es geschneit hat.

Ich mag das gleißende Glitzern von Schnee in der Sonne.

Ich mag seine Farbe, deren Weiß vor Kälte einen blauen Schimmer trägt.

Ich mag Spazierengehen in der trocken-knackigen Luft.

Ich mag meine besonders warme Jacke an Schneetagen nochmal so gern.

Und so habe ich heraus gefunden, dass es einzig und allein an Dir liegt, ob Dein Tag oder Dein Leben lebenswert ist. Denn Du selbst hast jeden Tag die Möglichkeit, Deinem Tag Wert einzugeben. So bin ich heute an der Ruhr spazieren gegangen und habe einfach nur genossen.

Genuss ist ein großartiger Wert, das kann ich Dir sagen!

Was ist mit Dir? Wartest Du noch oder lebst Du schon? Was sind Deine Strategien, Dir den Tag zu verschönern?

Wenn auch Du Hilfe beim Perspektiv-Wechsel benötigst, folge mir, schreib mir einfach oder besuch meine Seiten.

Herzlichst

Sabine C. Dreßler

Flow’n grow!

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5 Gedanken zu “24.Januar: Achtsamkeit und Winter

    • Hallo Ernestus,
      den hab ich sogar schon gelesen 🙂
      Wichtig ist es doch, jeden einzelnen Tag zu füllen. Dass es an uns ist, das Leben lebenswert zu machen. Ohne unsere eigene Aktivität lebt uns das Leben und wir fühlen uns als Spielball des Schicksals. Selbst aktiv das Leben mit beeinflussen ist das A und O. Ich habe den Eindruck, dass Du das genauso siehst 🙂
      Liebe Grüße
      Sabine

      Gefällt 1 Person

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