19. Januar: Achtsamkeit steht nicht allein- wie echte Achtsamkeit funktioniert

Gerade habe ich etwas darüber gelesen, dass Achtsamkeit gesellschaftsfähig wird. Schön, oder?

Bisher war das Thema doch meist mit Spiritualität verbunden, aber nicht nur Firmen wie BMW, Google oder Banken lassen sich in Punkto Achtsamkeit schulen, auch im Bereich der Neurowissenschaft wird mehr und mehr bewiesen, dass Achtsamkeit zu praktizieren zur Reduktion von Stress, Burnouts und Krankheiten führt.

Schon in den 70er Jahren wurden Konzepte wie “Stressbewältigung durch Achtsamkeit” (engl. MBSR) entwickelt, aber erst jetzt bekommt diese Praktik endlich mehr die Aufmerksamkeit, die sie verdient hat.

Achtsamkeit tut der Psyche gut, und doch stellt sich die Frage, geht es hier nur darum, achtsam mit sich selbst umzugehen, oder ist Achtsamkeit mit Blick auf das Große Ganze zu sehen?

Meiner Meinung nach- und damit stehe ich nicht allein- ist Achtsamkeit eine Verhaltensweise, die nicht einfach nur bei uns aufhören sollte. So, wir wir als Mensch permanent in Interaktion mit anderen stehen, mit dem Leben selbst, der Natur, genau so sollten alle diese Bereiche in unser Verhalten einbezogen werden.

Wie vielschichtig Achtsamkeit ist, kann bisher eigentlich nur erahnt werden:

  • es betrifft unsere Gefühlswelt
  • es betrifft unsere Sinneswahrnehmungen
  • es betrifft unsere Handlungen
  • es betrifft unsere Denkweisen

Ich behaupte sogar, es betrifft unsere Seele.

Achtsamkeit öffnet uns den Weg in die Multidimensionalität: Angefangen mit der obigen Aufzählung können wir es jetzt in die unterschiedlichsten Bereiche unseres Lebens übertragen:

  • uns selbst
  • Freunde
  • Familie
  • Arbeitskollegen
  • Nachbarn
  • Fremde

Achtsamkeit hört nicht einfach irgendwo dazwischen auf

Wenn wir uns in Achtsamkeit üben, breitet sich diese Verhaltensweise nahezu von allein in allen anderen Bereichen aus.

Spüre ich, dass ich gestresst bin und gehe achtsam in mich, entstresse durch tiefe Atemzüge und mache einen kleine Break während der Arbeit, dann berührt das auch das Themengebiet Arbeit.

Auch beginnen wir, intuitiver zu erspüren, was jetzt richtig ist:

  • im Büro
  • beim Sport
  • bei der Ausübung eines Hobbies
  • beim Kochen
  • beim Lernen
  • beim Leben an sich

Achtsamkeit und Intuition erleben wir nur mit geöffnetem Herzen

Ein geöffnetes Herz ist die Grundvoraussetzung für Achtsamkeit, ebenso wie ein offener Geist. Annehmen und akzeptieren was ist, bei sich selbst zu sein und darüber mit jeder Situation kreativ und jedem Gegenüber achtsam und respektvoll umzugehen folgen dadurch automatisch.

Daher ist es auch keine Frage, welcher Nationalität oder Religion wir angehören.

Die simple Formel lautet: WELT + Mensch + Achtsamkeit = Harmonie

Flow coffee
©pixabay.com

Harmonie, sowohl in uns drin (Zufriedenheit, Stressfreiheit, Entspannung, Kreativität, Ausgefüllt-Sein)

als auch in unserem Job (Erfolg, gutes Zwischenmenschliches mit Kollegen und Kunden)

in unseren Beziehungen (Zwischenmenschliches, Respekt, Achtung, Wertschätzung, Liebe)

bei unseren Einkäufen (Nachhaltigkeit, Bewusste Ernährung, keine GMO)

im Sport (Fairness, Respekt, aber auch auf Körpersymptome hören)

Es sind immer wir, die mit allem um uns herum im Dialog stehen.

Machen wir diesen so aufmerksam und angenehm wie möglich, wir können alle nur davon profitieren.

Herzlichst

Eure Sabine C. Dreßler

Flow’n grow!

http://www.empathic-intentional-marketing.de

 

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