8. Januar: Achtsamkeit im Job- wie Mitarbeiter, Betriebsklima und Kunden davon profitieren

Liebe Freunde der Achtsamkeit, heute widme ich meine Serie einmal der Achtsamkeit im Berufleben.

Wir alle kennen die Hektik des Tages, doch mit etwas mehr Achtsamkeit schafft sich Vieles in der gleichen Zeit, ohne Stress und Hektik.

Stress entsteht nämlich größtenteils tatsächlich lediglich im Kopf, bzw. in unserer Beurteilung der Dinge.

Du hast viele Kundenanfragen zu beantworten und denkst beim ersten Blick schon „das schaffe ich nie“?

Gehst Du mit Achtsamkeit und positiver Intention zu helfen daran, mit der freudigen Einstellung, Menschen mit Informationen oder Zusenden dessen, was ihnen fehlt zufrieden stellen zu können, schafft sich dieselbe Arbeit in der gleichen Zeit- allerdings fehlerfreier und auch für Dich innerlich ruhiger.

Achtsamkeit bedeutet, hinter die Worte zu sehen:

Kundenmanagement
© pixabay.com

Da ist ein Mensch, der sich an Dich bzw. Deine Firma wendet, weil er vor einem Kauf noch Nachfragen hat, ihm ein Dokument fehlt, er sich vielleicht sogar beschweren möchte.

Das mag sogar oft genug nicht sehr höflich formuliert rüber kommen, allen ist jedoch eines zu Eigen: Es sind Chancen, ein Image Deiner Firma nach Außen zu transportieren, das diesen Menschen zeigt, wie sympathisch Ihr als Firma seid. Wie wichtig Ihr einen Kunden oder Interessenten nehmt. Geh achtsam mit solchen Anfragen um, die Macht der Kunden ist heute in der online Welt so gross, sie können Euch jederzeit durch schlechte Bewertungen abstrafen. Dazu kommt, dass es 6x soviel Aufwand ist, einen Neukunden zu gewinnen, als einen Bestandskunden zu halten. Und im Falle von Rückfragen oder Beschwerden kannst Du so richtig zeigen, was in Dir steckt.

Gerade ein unzufriedener Kunde, auf dessen Problematik Du lösungsorientiert-unkompliziert eingehst, kann auf diese Weise zu einem sehr treuen Dauerkunden werden. Sie die Chancen, die sich hinter all diesen Anfragen verstecken, und Deine Arbeit wird Dir mit dieser Achtsamkeit viel leichter von der Hand gehen.

Sympathisches Miteinander unter Kollegen erhöht die Motivation

Eigentlich sollte es klar sein: Gemeinsam seid Ihr stark. Doch besonders in hektischen Zeiten wird dieser Aspekt oft aus den Augen verloren. Da fällt ein zickiges Wort oder ein abfälliger Kommentar. Gehen wir einfach mal davon aus, dass es wirklich aus dem Stressgefühl heraus entstanden ist, mit empathischer Achtsamkeit kannst Du für Dich annehmen, was Du selbst kennst: Dass es kein Angriff auf Dich persönlich war, dass es ein Ventil zum Druck ablassen war. Achtsamkeit bedeutet auch zu fühlen, wann Du selbst derjenige bist, der gerade genau so agiert.

Nimm Dich dann lieber für einen kleinen Moment zurück und atme drei Mal ganz tief durch, fühl in Dich hinein und fühle ebenso, wie von Atemzug zu Atemzug der innere Druck sinkt. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, auch mal auf Recht haben zu verzichten und lieber das große Ganze zu sehen. Mit diesen Formen der Aufmerksamkeit, des Respekts und der gegenseitigen Achtung verbessert Ihr nachhaltig Euer Betriebsklima, was sich wiederum sowohl auf die Motivation aller als auch auf Euren ganz persönlichen Zustand nach Feierabend auswirkt.

Achtsamkeit heißt aber auch, Grenzen zu setzen

Grenzen setzen
© pixabay.com

Ich kenne Dienstherren, die kennen bei dem, was sie ihren Mitarbeitern aufbürden kein Limit nach oben. Sei gut zu Dir, auch wenn es Dir schwer fällt und stelle klar, dass es ein „hier oder da“ an Mehrarbeit geben kann, aber nicht als Dauerzustand und schon gar nicht, wenn immer noch mehr oben auf gelegt wird. Ein Sprinter kann einen Marathon nicht im selben Tempo laufen, genauso wenig kannst Du in Akkordtempo wirklich dauerhaft gute Arbeit leisten. Hier gehört Mut zur Achtsamkeit, aber das bist Du Dir und Deiner Gesundheit schuldig, sonst droht der Burnout spätestens hinter der übernächsten Ecke.

Achtsamkeit ist auch Chefsache

Und das meine ich genau so, wie ich es geschrieben habe. Es geht nicht darum, immer nur auf die Zahlen zu schielen und die Menschen, die mit dem ganzen Prozess verbunden sind zu ignorieren. Dieser Schuss ist schon mehr als einmal fürchterlich nach hinten los gegangen, denn jede Firma kann nur mit Teamwork wirklich gut funktionieren. Also nimm Du als Chef Dir auch die Zeit- und den Willen, gute Leistungen zu beachten und zu benennen, den Dingen die Zeit zu lassen, die sie benötigen und auch offen zu sein für die unterschiedliche Tagesform Deiner Leute. Sie werden es spüren und Dir mit Engagement und Motivation danken.

 

Wie Ihr seht wird die Welt um uns herum und in uns selbst mit jedem Bereich, den wir mit Achtsamkeit betrachten ein wenig schöner, besser und lebenswerter.

Wie ist es in Deinem Betrieb? Geht Ihr liebevoll-achtend miteinander um oder grenzt der Umgang schon an Mobbing? Wie seid Ihr selbst als Chefs, als Kundenbetreuer? Ich freue mich auf Eure Antworten!

Herzlichst

Eure Sabine C. Dreßler

Flow’n grow!

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