4. Januar Achtsamkeit, was iss’n das eigentlich?

Nun haben wir schon 3 Tage lang verschiedene Gedankenanstösse zum Thema Achtsamkeit angegangen, aber noch gar nicht beantwortet, was Achtsamkeit eigentlich ist.

Achtsamkeit wird als eine offene akzeptierende Haltung gegenüber allem verstanden, was man im Augenblick wahr genommen wird. Wichtig dabei ist die Akzeptanz ohne zu werten, es ist einfach ein ganz bewusstes Wahrnehmen. Wir lassen uns ganz bewusst auf den Moment ein und alles, was diesen ausfüllt.

Das können die wahr genommenen Tautropfen auf einem Grashalm ebenso sein, wie der bellende Nachbarshund. Die Wärme des Wassers beim Spülen, der Geruch des Essens während des Kochens.

Es geht aber auch darum, wie es Dir dabei geht. Gestresst Kochen und Achtsamkeit verträgt sich nicht. Achtsamkeit lässt ruhig werden. Du registrierst Deinen Atem, Deinen Herzschlag. Es ist ein inneres Innehalten, auch wenn im außen alles gleich-hektisch abzulaufen scheint. Du stehst im Auge des Tornados, Du nimmst all die Hektik um Dich herum wahr, jedoch vollkommen wertungsfrei, innerlich ruhig.

Achtsamkeit ist die nachhaltigste und beste Methode, aus dem Stress- und Burnout-Kreislauf auszubrechen und mehr Lebensqualität zu gewinnen. Du erfreust Dich an kleinen Dingen, Du sammelst besondere Momente aufgeschrieben in einem Glas (das Du an Silvester leerst und alles noch einmal liest), Du bist dankbar für Dein muckelig-warmes Bad am morgen, den Geschmack Deines Frühstückstoasts, dem Lächeln der Bäckersfrau. Wartend an der Ampel spürst Du Dein kraftvoll schlagendes Herz, statt Dich über die nötige Warterei zu ärgern.

Merkst Du etwas? Immer und überall geht es um die Wertschätzung all dessen, was einem Moment inne wohnt. Und die Suche danach, bzw. das trainieren des richtigen Blickwinkels, denn nicht immer ist es offensichtlich, was wertgeschätzt werden kann.

Ich lade Dich ein: Mach Deinen ganz persönlichen, achtsamen Wertschätzungstag, und am besten nicht nur heute, sondern täglich. Ich für meinen Teil starte den Tag damit, mir ganz bewußt Situationen, Dinge, Personen in Erinnerung zu rufen, für die ich dankbar bin, über die ich mich freue. Das können neue Klienten ebenso sein wie das tolle Gespräch am Vorabend, mein heiß geliebter Glaswasserkocher, meine Gesundheit, dass ich toll und erholsam geschlafen habe und noch vieles mehr. Es geht auch nicht darum, dass es alles super wichtige Dinge sind, im Gegenteil. Wenn Du Dir bewusst wirst, wie enorm wichtig manchmal Dinge sind, die Du sonst als nebensächlich einschätzt, dann merkst Du plötzlich nur dass Deine Einschätzung falsch war- nicht der Wert der Dinge selbst. Und das wiederum hilft Dir zu trainieren, wertungsfrei zu schätzen Sogar einen Schmerz oder eine Krankheit kann man schätzen, denn das bedeutet, dass der Körper Dir mitteilt, dass Du irgendwo nicht in Balance, in Harmonie bist. Die Verständigung zwischen Körper und Geist funktioniert also, und dadurch, dass es sich bemerkbar macht,ist es auch behandelbar. Nicht durch Medikamente, sondern geh erst einmal in Dich rein und such Dir die Antworten, bzw. die Fragen. Als ausgenommen passend habe ich die Krankheitszuordnungen von Louise L. Hay empfunden. So kann ich also auch eine Krankheit wertschätzen und mich daran machen, das dem zugrunde liegende Balance-Problem zu lösen.

Achtsamkeit schafft, dass Du sorgsamer mit Dir selbst umgehst, Belastendes besser los lassen kannst. Das Gedankenkarussel wird gestoppt und abgeschaltet, niemand braucht Energieräuber. Probleme können schneller gelöst werden, weil durch die Stressfreiheit Dein Blick klarer ist; Dein Gehirn ist besser mit Sauerstoff versorgt, bietet Dir kreativere Lösungsmöglichkeiten und kann besser „um die Ecke“ denken als in stressvollen Problemzeiten.

Lasse Achtsamkeit in Dein Leben ein, und wenn Du diesen Blog weiter verfolgst, wirst Du schon im Februar feststellen, dass sich Dein Leben nachhaltig geändert hat.

Nun zu Dir: Schreib mir (oder auch nur Dir) auf, für was Du selbst achtsam dankbar bist, wo Du Dich selbst als besonders achtend empfindest oder aber auch das Gefühl hast, hier solltest Du noch mehr dran arbeiten. Ich wünsche Dir viel Freude daran.

Deine

Sabine C. Dreßler

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